Im antiken Rom hieß eine Pferderennbahn auf Latein Circus. Als der charakteristische Unterschied zum griechischen Hippodrom wird die spina betrachtet, eine langgestreckte Mauer, die von den Teilnehmern des Rennens zu umrunden war und die die termai ersetzte oder, je nach Konstruktion, miteinander verband. Die früheste Pferderennbahn in Byzanz stammt nicht aus griechischer, sondern aus römischer Zeit und ist nach römischem Sprachgebrauch ein circus (die griechischsprachigen Quellen aus dem römischen Osten bezeichneten hingegen normalerweise jede Pferderennbahn, also auch einen Circus, als Hippodrom). Die wenigen überlieferten Quellen weisen darauf hin, dass man im lateinischen Sprachraum unter einem hippodromus eine Gartenanlage verstand, die sich in ihrem Grundriss an die des griechischen Hippodroms anschloss.
Das einzige erhaltene Bauwerk im römischen Westen, das durch eine schriftliche Quelle mit einiger Sicherheit als hippodromus ausgewiesen wird, ist ein Teil der Domus Augustana auf dem Palatin in Rom (oft auch als stadium bezeichnet). Der typische Grundriss ist hier variiert: Der Bogen der südwestlichen Schmalseite ist nicht halbkreisförmig, und die Begrenzung der Anlage wird durch eine durchlaufende Portikus gebildet. Zugänge, durch die Pferde hätten hineingeschafft werden können, fehlen; es kann sich also nicht um eine tatsächliche Pferderennbahn gehandelt haben.
– Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hippodrom_(Antike)
archiv
Ist der Staat ein attraktiver Arbeitgeber?
Entgegen einem weitverbreiteten Vorurteil verdienen sich die Leute beim Staat keine goldene Nase, zumindest nicht bei Tätigkeiten an der Front wie bei der Polizei, in der Pflege oder bei der Stadtreinigung. Das erstaunt, gibt es doch gerade in diesen Berufen teilweise einen Fachkräftemangel.
Woran liegt das? Und welche Massnahmen könnte der Staat als Arbeitgeber überhaupt ergreifen? Darum geht es in der aktuellen Ausgabe des «BaZ direkt»-Podcasts.
– schreibt bazonline.ch am 3.10.2023
Keine Betriebszulagen für selbstständige Frauen im Mutterschaftsurlaub: laut Bundesgericht keine Diskriminierung
Im vergangenen Dezember haben National- und Ständerat zwei gleichlautende Motionen angenommen, die verlangen, dass Selbstständigerwerbende im Falle einer Mutterschaft Anspruch auf Betriebszulagen haben. Auch der Bundesrat unterstützte das Anliegen und ist nun an der Reihe, eine entsprechende Gesetzesvorlage auszuarbeiten.
– schreibt die bzbasel.ch am 15.7.2020
Teure Maskenpflicht
Eine Einweg-Hygienemaske kostet im Schnitt zwischen 50 Rappen und einem Franken pro Stück. Laut Empfehlungen des Bundes soll die Maske nach jedem Gebrauch gewechselt werden und maximal vier Stunden getragen werden.
Fährt man mit dem Zug oder dem Tram zur Arbeit, braucht man so mindestens zwei Masken pro Tag. Kostenpunkt: 30 bis 60 Franken pro Monat. Für den Normalverdiener machbar. Für Menschen, die ohnehin nur knapp über die Runden kommen aber ein Betrag, der ins Gewicht fällt. Insbesondere bei Sozialhilfebezügern stellt sich die Frage, ob sie für die Masken selbst aufkommen müssen.
– schreibt die bzbasel.ch am 14.7.2020
Corona-Erwerbsersatz – Selbständige im Abseits
«Es ist wie eine Ohrfeige!» Anja R. dachte zuerst, der Brief ihrer Ausgleichskasse sei ein schlechter Scherz. Bis sie realisierte: Es ist bitterer Ernst. 2.40 Franken pro Tag bekommt die Besitzerin eines Ladens in Romanshorn als Corona-Erwerbsersatzentschädigung. Für die Zeit, in der sie ihren Laden schliessen musste. «Das sind gerade einmal 72 Franken im Monat», sagt sie. Gerechnet hat sie mit rund 66 Franken im Tag.
– recherchiert von kassensturz.ch am 19.5.2020
Das Gleiche erlebte Lars P.. Der selbstständige Veranstaltungstechniker bekommt 12 Franken pro Tag – anstatt der erwarteten 83 Franken. «Im allerersten Moment, als ich den Brief in der Post gesehen habe, freute ich mich und ich dachte: «Jetzt bekommst du Bescheid!» Die Ernüchterung folgte auf dem Fuss: «Zuerst dachte ich, der Betrag von 468 Franken wäre für eine Woche. Dann sieht man, nein, das ist für 39 Tage!»
Wenn das Geld plötzlich nicht mehr reicht
urch die Corona-Krise könnten auch einige Selbstständige in die Schuldenfalle geraten, befürchtet Sébastien Mercier, Geschäftsleiter von Schulden Schweiz: «Restaurants zum Beispiel haben derzeit nur halb so viele Tische wie normal. Bei so tiefen Einnahmen kann es sehr schwierig werden, einen zusätzlichen Corona-Kredit zurückzuzahlen.» Darum sei es wichtig, sich frühzeitig Hilfe zu holen: «Die meisten Leute warten viel zu lange, bis sie sich Unterstützung holen», so Mercier. Das verschlimmere die Situation zusätzlich.
– schreibt Nicole Roos auf srf.ch am 15.5.2020
Tiefere Krankenkassenprämein für Gesundheitsbewusste ac
Immer mehr Menschen zeichnen ihre Gesundheitsdaten auf – und befürworten verhaltensabhängige Krankenkassenprämien.
– schreibt der tagesanzeiger.ch (im Abo) vom 14.5.2020
Sportvereine: «Kernstück der schweizerischen Kultur»
Das Coronavirus habe den Sport in der Schweiz direkt und indirekt getroffen – direkt durch die behördlichen Massnahmen, indirekt durch die damit ausgelöste wirtschaftliche Krise, sagte Amherd. Die Erfahrung zeige, dass der Sport noch lange mit der Krise zu kämpfen haben werde.
Diese bedrohe das Fundament des Leistungssports und des Breitensports. Direkt hingen rund 100’000 Stellen an diesem Wirtschaftszweig, der 1,7 Prozent des Bruttoinlandproduktes ausmache, sagte Amherd. «Der Sport hat eine zentrale gesundheitspolitische und gesellschaftliche Funktion.» Es gehe um ein «Kernstück der schweizerischen Lebensweise und Kultur.
– schreibt die baz.ch am 13.5.2020
Die Geschichte der Arbeiterbewegung
Unterdrückung und Ausbeutung, Revolution und Reformen: Die Geschichte der Arbeiterbewegung beginnt im frühen 18. Jahrhundert in Europa. Im Zuge der Industrialisierung entstand im 19. Jahrhundert eine Gesellschaft, in der die Unterschiede zwischen Arm und Reich immer bedeutender wurden. Vor diesem Hintergrund begann die Arbeiterbewegung. ac
– auf arte.tv am 1.5.2020
Chaos bei Covid-19 Erwerbsauffallersatz cc
Primärgeschädigte erhalten gemäss dem 1. Bundesbeschluss eine Erwerbsaufall-Entschädigung. Sekundärgeschädigte erhalten gemäss 2. Bundesbeschluss ebenfalls eine Entschädigung. Es gibt demnach etwa ein Dutzend Varianten, von falsch gesetzten Kreuzchen bis zum Griff des falschen Formulas mit vernichtenden Folgen.
WeiterlesenHypothetisches Einkommen pc
Verzicht auf Erwerbseinkommen – im System nicht vorgesehen
Was ein hypothetische Einkommen ist, wann es zur Anwendung kommt und was die Konsequenzen sind wissen die wenigsten. Weitläufig denkt man dabei an eine Formel im Regelwerk der IV. Leider sind dem hypothetischen Einkommen weit mehr konfrontiert als Mobilitätseingeschränkte oder andere Bezüger von IV-Renten, es sind Büezer, die aus gesundheitlichen Gründen auf eine 100%-Stelle nicht schaffen, auch Burnout gefährdete Arbeitnehmer, Unglückliche im Niedriglohn Angestellte, beim Bau, der Spedition und zu grossen Teilen Frauen in sogenannten Frauenberufen tätig, im Verkauf, in der Pflege etc.
WeiterlesenAnlaufstellen und Adressen
AHV IV Schweiz
Die Auszahlung der neuen Entschädigung für den Erwerbsausfall wegen der Coronakrise läuft über die AHV-Ausgleichskassen. Formular und Informationen für Betroffene finden Sie hier:
- Formular «318.758 – Anmeldung für die Corona Erwerbsersatzentschädigung»
Füllen Sie das Formular aus und schicken Sie es per E-Mail an Ihre Ausgleichskasse. - Merkblatt «6.03 – Corona Erwerbsersatzentschädigung»
- Merkblatt «2.13 – Informationen für Arbeitgebende und Selbständigerwerbende im Zusammenhang mit dem Coronavirus»
- Online-Rechner «Kurzarbeits- und Schlechtwetterentschädigung»
Gewerbe und Arbeitgeber
Arbeitnehmer Anlaufstellen
Coronavirus – Aktuelle Informationen der unia.ch
Sozialarchiv
Sozialarchiv Zürich www.sozialarchiv.ch