Der Schweiz fehlen bald Hunderte Heime – ausgerechnet jetzt platzt ein Deal

Die Zahl der Alten wächst, es braucht 600 neue Heime bis 2040. Die Branche ist gehörig unter Druck: Die Grossen wachsen, die Kleinen verschwinden. Und nun streiten die Big Player Tertianum und Senevita. Die geplante Fusion der zwei grössten Schweizer Pflegeheimketten Tertianum und Senevita ist überraschend geplatzt, es droht ein langer Rechtsstreit.

– schreibt bazonline.ch am 7.4.2026

Senevita-Altersheime: Übernahme durch Tertianum-Gruppe droht zu platzen

250 Millionen Franken Pflegeheim-Megadeal droht zu platzen: Rechtsstreit um Übernahme von Senevita entbrannt. Ende 2025 wurde die Elefantenhochzeit zweier grosser Anbieter im Pflegebereich verkündet: Die Tertianum-Gruppe übernehme die Senevita-Gruppe, zu der auch das Senevita Lindenbaum in Spreitenbach gehört. Doch nun kommt es zum Rechtsstreit.

– schreibt aargauerzeitung.ch am 09.04.2026

«Wir brauchen keine schönen Worte»

Die Politik plant gerade die Verwässerung der Pflegeinitiative. Pflegefachmann Jans Honegger warnt im Gastbeitrag für den Beobachter: Warum dieser Sparzwang am Ende uns alle gefährdet.

– schreibt beobachter.ch am 24.2.2026

Gegenvorschlag Baselbieter Regierung überweist dem Landrat neues Prämienverbilligungs-System

Die Baselbieter Regierung hat ihre Umsetzung des Gegenvorschlags der nationalen Prämienverbilligungs-Initiative dem Landrat überwiesen. Das Prämienverbilligungs-System im Kanton soll neu gestaltet werden.

Im Zentrum des neuen Modells steht die Referenzprämie, die die bisherige Richtprämie ersetzen soll. Gemäss der am Mittwoch veröffentlichten Vorlage soll die Referenzprämie neu den jährlichen Prämienanstieg und regionale Unterschiede abbilden.

-schreibt bzbasel.ch am 15.1.2026

Nationalratskommission will Pflegeinitiative nur teilweise umsetzen

Die Nationalratskommission will aus Kostengründen auf mehrere Massnahmen der Pflegeinitiative verzichten. Die Gewerkschaften kritisieren dies als «krasse Verweigerung des Volkswillens». […]
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) will die Vorlage deutlich abschwächen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Sie wolle die Kosten im Gesundheitswesen im Griff behalten und den Fachkräftemangel nicht zusätzlich verschärfen, argumentiert die bürgerliche Mehrheit.

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Streit um ambulante Vergütung

Die MedGes hat über Umwege erfahren, dass Engelberger plane, die Vergütungen von solchen ambulanten Leistungen für Spitäler hochzuschrauben, während sie für niedergelassene Ärzte mit eigener Praxis gleich bleiben sollen. Der Berufsverband kritisiert dies als krasse Ungleichbehandlung zum Nachteil der Arztpraxen.

– schreibt bazonline.ch am 4.1.2026

Tessiner deckeln Krankenkassen­prämien

«Hat auch in anderen Kantonen Chancen» – Die Tessiner Stimmberechtigten haben zwei Vorlagen angenommen, welche die Haushalte bei den Krankenkassenprämien entlasten sollen. Für den Kanton ist das ein finanzielles Desaster.

– schreibt tagesanzeiger.ch am 30.9.2025

Landtag diskutiert über Abschaffung von Pflegegrad 1


860’000 bekommen Hilfe 131 EUR / Monat. Vor 8 Jahren eingeführt, jetzt droht der Sparhammer.

Hilfe für ältere Menschen beim Einkaufen, Wäschewaschen oder Geld für eine Einstiegshilfe für die Badewanne. Das alles beinhaltet der Pflegegrad 1. Nun gibt es in der Bundesregierung offenbar Überlegungen, dass der abgeschafft wird, um Geld zu sparen. In der gesetzlichen Pflegeversicherung fehlen für das Jahr 2026 rund zwei Milliarden Euro.

– schreibt faz.net am 1.10.2025

Gegen hohe Gesundheitskosten: Zulassungs-Beschränkungen beider Basel sind ab Juli in Kraft

Die zuletzt von den Baselbieter Ärztegesellschaften bekämpften Höchstzahlenbeschränkungen treten nun ab 1. Juli in Kraft. Ab dann gilt in den Kantonen Basel- Stadt und Baselland eine Obergrenze für praktizierende Ärztinnen und Ärzte in den Disziplinen Angiologie (Gefässerkrankungen), Handchirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oto-Rhino-Laryngologie (Hals-Nasen-Ohrenheilkunde) sowie Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. Dies teilten die beiden Regierungen am Dienstag mit.

– schreibt bzbasel.ch am 17.5.2025

Roten Zahlen – wegen teurer Kinderbetreuung und Pflege

Die Finanzlage der Gemeinde hat sich weiter verschlechtert. Nun ergreift der Gemeinderat neue Massnahmen – so sollen Eltern etwa höhere Beiträge an die Tagesbetreuung zahlen.
Das Defizit der Gemeinde Riehen fällt mit 11,7 Millionen Franken deutlich höher aus.
Steigende Kosten für Kinderbetreuung und Pflege belasten die Gemeindekasse zusätzlich. Der Gemeinderat plant Gebührenerhöhungen und eine umfassende Aufgabenüberprüfung.

– schreibt bazonline.ch am 10.5.2025

Pfleginitiative 2. Teil

Der Bundesrat hat entschieden, den neuen Verfassungsartikel Pflege in 2 Etappen umzusetzen.
Im 2. Teil des neuen Bundesgesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege (BGAP) sollen zehn zentrale Bereiche zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen geregelt werden, die einheitlich für den gesamten Pflegebereich gelten sollen.

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Bund macht grossen Schritt hin zum digitalen Patientendossier

In der laufenden Session im Bundeshaus wird der Nationalrat als Zweitrat die beiden Standesinitiativen von Basel-Stadt und von Baselland abschreiben. Die beiden Kantone haben verlangt, dass die Schweiz ihren Rückstand bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens so rasch als möglich aufholt. Mit dem soeben angelaufenen Programm «Digisanté» zur Förderung der digitalen Transformation werden die Forderungen weitgehend erfüllt.

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Mit «Heldin» bringt Petra Volpe den Spitalalltag ins Kino. Was sagt eine Pflegefachfrau zum Film?

Die Bevölkerung hat [seit Covid] ein stärkeres Bewusstsein für die Pflege. Zugleich ist aber auch die Arbeitslast grösser geworden: Weniger Personal muss mehr leisten. Im Film gibt es diese Szene, in der die Frau eines Patienten Floria hilft, das Bett ihres Ehemanns in den OP zu schieben. Solche Situationen werden immer realistischer: Angehörige werden zunehmend Verantwortung übernehmen müssen, weil es die Pflege allein nicht schafft. Das ist vielen nicht bewusst, auch im Film nicht. Als Pflegende ist es wichtig, klare Grenzen aufzuzeigen und den Patient:innen klarzumachen, dass man priorisieren muss. Wie das Floria ja immer wieder tut.

– schreibt woz.ch am 6..3.2025

Kantonsspital Baselland soll Geldspritze erhalten

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) hat Geldsorgen. «Die finanzielle Situation ist angespannt», sagte die neue Verwaltungsratspräsidentin Barbara Staehelin im vergangenen Herbst kurz nach ihrem Amtsantritt. Nun greift der Kanton dem angeschlagenen Patienten unter die Arme: Die Regierung beantragt beim Landrat ein befristetes Darlehen über 150 Millionen Franken fürs KSBL.

– schreibt bzbasel.ch am 26.2.2025

«Hospital at Home» bald auch im Laufental

Seit 2023 läuft an der Klinik Arlesheim ein Pilotversuch zur spitalersetzenden Behandlung. Nun soll der Ansatz von April bis September auch durch das Gesundheitszentrum Laufen getestet werden. Der Kanton will mit dem Angebot das Kostenwachstum dämpfen. […]

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Bernhard Pulver kritisiert den einseitigen Blick der Politik auf Kostensenkungen.

Viele Spitäler sind in Not – und brauchen Zuschüsse von den Kantonen. Bernhard Pulver kennt die Problematik bestens. Der ehemalige grüne Berner Regierungsrat ist Präsident des Inselspitals. Dieses rutschte in den letzten Jahren tief in die roten Zahlen.

Doch nun hat das Unispital fürs zweite Halbjahr 2024 einen überraschenden Gewinn von 20 Millionen Franken vermeldet. Im Interview erklärt Pulver, woran die Spitalpolitik krankt.

– schreibt bazonline.ch am 15.2.2025

Pierre Alain Schnegg über Spitalschliessungen, Tarife und Prämien

«Die Krankenkassen-Prämien sind tiefer als das Auto-Leasing, das sich viele leisten»
Pierre Alain Schnegg hat als Gesundheitsdirektor zwei Spitäler im Kanton Bern geschlossen. Die Krise sei nicht nur hausgemacht, sagt er im Interview. Der Spitallandschaft stehe aber ein grosser Wandel bevor. Hilfe verspricht er sich auch von der Tarif-Reform, bei der er eine zentrale Rolle spielt.

– schreibt aargauerzeitung.ch am 7.9.2024

Was ist bloss mit unseren Spitälern los (1/5)

Das Lamento ist aus allen Regionen zu hören: Die Spitaltarife decken die Kosten nicht mehr. Doch das ist nur ein Aspekt der tiefgreifenden Krise, in der viele Spitäler stecken. Die Gründe sind vielschichtiger – und mannigfaltig. Eine Annäherung.

Anna Wanner, 05.08.2024, 05.00 Uhr

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Spitaltarife in der Schweiz: Undurchsichtig und überteuert (2/5)


400 Franken für den Arzt, 60’000 Franken fürs Spital: Die Spitaltarife spielen verrückt
Die undurchsichtige und überteuerte Zusatzversicherung diente jahrelang als Instrument, um finanzielle Probleme der Spitäler zu übertünchen. Doch für höhere Tarife in der Grundversicherung gibt es keinen Spielraum. Steuern die Spitäler auf eine Sackgasse zu?

Florence Vuichard und Anna Wanner, 12.08.2024, 05.00 Uhr

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Pierre Alain Schnegg über Spitalschliessungen, Tarife und Prämien (5/5)


«Die Krankenkassen-Prämien sind tiefer als das Auto-Leasing, das sich viele leisten»
Pierre Alain Schnegg hat als Gesundheitsdirektor zwei Spitäler im Kanton Bern geschlossen. Die Krise sei nicht nur hausgemacht, sagt er im Interview. Der Spitallandschaft stehe aber ein grosser Wandel bevor. Hilfe verspricht er sich auch von der Tarif-Reform, bei der er eine zentrale Rolle spielt.

Anna Wanner und Florence Vuichard am 07.09.2024, 05.00 Uhr

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Spitalmisere: Ärzte und ihre Macht in der Kritik (4/5)


Streit um die gute Führung: Haben die Ärzte zu viel Macht?
Die Spitäler stecken in der Krise. Dabei stehen die Verantwortlichen kaum je im Fokus: Was macht eine gute Führungsriege aus? Kritik richtet sich vorab an das fehlende betriebswirtschaftliche Verständnis von Ärzten. Doch das greift zu kurz.

Anna Wanner und Florence Vuichard, 03.09.2024, 05.00 Uhr

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Osteopathie: Hunderte verlieren wegen neuem Gesetz ihre Praxis

Überregulierung bei Gesundheitsberufen: Hunderte Osteopathen verlieren ihre Praxis
Das neu geschaffene Gesetz für Gesundheitsberufe erfordert eine Berufsbewilligung. Die neue Regulierung wird krass unterschätzt. Ihre Umsetzung diskriminiert Hunderte Berufsleute. Vielen fehlt die Zukunftsperspektive.

– schreibt aargauerzeitung.ch am 27.1.2025

Dunkle Wolken über dem Inselspital.

Der Gesundheitsökonom Heinz Locher, der noch von seiner Zeit als Generalsekretär der Berner Gesundheitsdirektion in den 1980er-Jahren das Inselspital bestens kennt, bleibt skeptisch. Gegenüber dem Portal «Medinside» verglich er die Insel-Gruppe gar mit der untergegangenen Schweizer Grossbank. «Die Parallelen zur Credit Suisse sind offensichtlich», präzisiert Locher auf Nachfrage von CH Media. «Man weiss, dass es nicht gut kommt. Und dennoch schauen alle nur zu und niemand macht etwas.»

– schreibt luzernerzeitung.ch am 9.1.2025

Pflege im Heim wird zum Luxus

Obgleich die Kassen Zuschüsse zahlen, wird das Leben im Heim immer teurer. Im Durchschnitt sind mehr als 2400 Euro zu zahlen – im Monat.

– schreibt faz.net (paywall) am 3.1.2025

Gesundheitsversorgung Baselland: Regierungsrat Thomi Jourdan hält am Kantonsspital fest

EVP-Politiker Jourdan ist seit gut eineinhalb Jahren im Amt. Während dieser kurzen Zeit hat er begonnen, das Baselbieter Gesundheitswesen umzukrempeln, und ist dabei dem einen oder anderen auf die Füsse getreten. Vor allem dem Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger, der Jourdans Vorgehen als intransparent kritisierte. Zeitweise herrschte zwischen den beiden eine eisige Stimmung.

– schreibt onlinereports.ch am 1.12.2024

Baselbieter Spitallandschaft umkrempeln

Seit knapp eineinhalb Jahren ist Thomi Jourdan (EVP) Baselbieter Gesundheitsdirektor. In den Anfangsmonaten seiner Amtszeit fiel er vor allem durch seine vielen medialen Ankündigungen auf, was ihm den wenig schmeichelhaften Titel eines «Ankündigungsministers» einbrachte.

Doch nun hat Jourdan seine lange versprochene Auslegeordnung zur Baselbieter Gesundheitsversorgung vorgelegt. Das 47-seitige Papier wurde diesen Freitag publiziert und hat es in sich. Im Kern fusst die Strategie auf drei Säulen: Eine forcierte Ambulantisierung in Form von neuen regionalen Gesundheitszentren analog zu Laufen, eine Digitalisierungsoffensive sowie ein Grundsatzentscheid zur Zukunft des Kantonsspitals Baselland (KSBL).

– schreibt bazonline.ch am 29.11.2024

Basler Grosse Rat sagt Ja zum Prämiendeckel

Die Krankenkassenprämien belasten das Portemonnaie immer stärker – gerade in Basel-Stadt. Im Stadtkanton fressen die Prämien mittlerweile durchschnittlich 17 Prozent des verfügbaren Einkommens der Einwohnerinnen und Einwohner. Jetzt muss sich der Regierungsrat mit möglichen Massnahmen befassen, diesen Wert zu reduzieren: auf maximal 10 Prozent.

Mit der Motion würde das bisherige System «ziemlich umgekrempelt», warnte in seinen Ausführungen Kaspar Sutter (SP), Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Basel-Stadt kenne einen Automatismus, wonach die Prämienverbilligungen analog zu den gestiegenen Krankenkassenprämien steigen würden. Und schon heute investiere man über 220 Millionen Franken pro Jahr in Prämienverbilligungen. «Das ist ein sehenswerter Betrag», sagte Sutter. Der Bund steuere davon lediglich 79 Millionen Franken bei.

– schreibt bzbasel.ch am 21.11.2024

Das Umziehen zählt im Kantonsspital Baselland nun als Arbeitszeit

Das Umziehen gilt für die Mitarbeitenden des Kantonsspitals Baselland (KSBL) ab dem 1. Januar 2025 als Arbeitszeit. Zudem erhalten alle dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellten Angestellten einen Beitrag von durchschnittlich 0,5 Prozent, wie das KSBL am Dienstag mitteilte.

Die Massnahmen umfassen unter anderem die Einführung einer Samstagszulage von 3 Franken pro Stunde, individuelle strukturelle Lohnerhöhungen bei jüngeren Mitarbeitenden sowie die teilweise Anpassung bei der Einreihung von Medizinischen Praxisassistenten. Auch seien weitere strukturelle unterjährige Lohnanpassungen im Rahmen des Spitallohnvergleichs vorgesehen.

Neu gilt die Umkleidezeit der Mitarbeitenden als Arbeitszeit. Die Gewerkschaften haben zugestimmt, diese neue Praxis im GAV neu zu regeln, wie es weiter heisst. Darüber hinaus beträgt die Soll-Arbeitszeit neu für die Oberärztinnen und Oberärzte 46 Stunden pro Woche. Bisher war diese mit «42-50 Stunden» unscharf definiert.

Die finanzielle Situation des KSBL sei angespannt. Dennoch würden 2025 weitere Massnahmen zur Verbesserung der Anstellungsbedingungen umgesetzt, heiss es weiter. Das Spital hatte im Jahr 2023 einen Verlust von knapp 25 Millionen präsentiert.

– schreibt bazonline.ch am 4.11.2024

Absenzen durch Krankheit/Unfall in Pflegeberufen

Hohe Krankheitsquote ist ein grosser Kostentreiber. Gleichzeitig kann er ein Indiz für fehlende Wertschätzung gegenüber dem Personal. Entlöhnung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Planung der Dienste und Mitwirkung sind die Hebel gegen hohe Fluktuation und Krankheit.

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Exekutiven aus der Region fordern den Erhalt des Spitals Zofingen

Exekutiven aus der Region fordern den Erhalt des Spitals Zofingen
In einer gemeinsamen Medienmitteilung geben die Exekutiven von Aarburg, Oftringen, Rothrist und Zofingen bekannt, dass sie für die Zukunft des Spitals Zofingen einstehen. «Das Spital Zofingen spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Grundversorgung der Region Zofingen und ist auch von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung», heisst es. «Die Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist und Zofingen setzen sich gemeinsam für eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung ein, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich.»

– scheibt das zofingertagblatt.ch am 25.9.2024

Versicherte sollen selber wählen, ob Behandlungen wie Akupunktur und Homöopathie von der Grundversicherung abgedeckt werden. Der Nationalrat hat einen entsprechenden Vorstoss gutgeheissen. […] Der Bundesrat beantragt den Vorstoss zur Ablehnung. Aus seiner Sicht widerspricht eine Wahlmöglichkeit für bestimmte Leistungsbereiche dem Prinzip des Versicherungsobligatoriums. «Wahlleistungen wären nicht mehr obligatorisch und nicht mehr solidarisch durch alle getragen», schreibt die Landesregierung in ihrer Stellungnahme.

– schreibt tagesanzeiger.ch am 12.9.2024

Neue Station soll Lücke bei Betreuung von Dementen füllen

Die Universitäre Altersmedizin Felix Platter hat am Dienstag die neue multidisziplinäre Intensiv-Betreuungsstation (MIBS) für betreuungsintensive Patientinnen und Patienten eröffnet.

Die neu geschaffene MIBS versteht sich als Station, die speziell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten mit komplexen somatischen Krankheitsbildern sowie gleichzeitig bestehender kognitiver Beeinträchtigung ausgerichtet ist.

– schreibt bazonline.ch am 11.9.2024

Japan setzt auf die Kraft seiner Senioren

Mit 77 Jahren Türen reparieren – warum nicht? So bessern Japaner ihre Rente auf, und zugleich bekämpft das überalterte Land den Arbeitskräfte­mangel. Besuch in einem Zentrum für «silbernes Humankapital».

– schreibt bazonline.ch am 9.9.2024

Ärztestopp im Baselbiet

Im Vorfeld der Abstimmung im Baselbiet kann der Kanton nicht exakt sagen, in welchen Disziplinen eine Überversorgung besteht. Die Berechnungen folgen erst noch.

– schreibt bazonline.ch am 21.8.2024

Notfallpraxen drohen mit kürzeren Öffnungszeiten

Das Bundesgericht hat entschieden, dass private Gruppenpraxen keine Notfallpauschalen verrechnen dürfen. Das Urteil weckt Besorgnis, bei den Praxen und der Politik. Und es wirft die Frage auf: Wer soll die ambulanten Angebote bezahlen?

– schreibt azonline.ch (paywall) am 25.7.2024

USA: Bei Nicht-Versicherten werden Maschinen rascher abgestellt

Bei Patientinnen und Patienten in kritischem Zustand ohne Krankenversicherung wurden die lebensverlängernden Massnahmen nach durchschnittlich 6,5 Tagen beendet. Bei privat Versicherten stellten die Ärzte im Durchschnitt nach 7,8 Tagen die Maschinen ab, bei Patienten in der staatlichen Medicaid-Versicherung nach 8,9 Tagen.

– schreibt inforsperber.ch am 16.8.2024

Spitalplanung beider Basel verzögert sich

Die überarbeitete gemeinsame Spitalliste beider Basel im Bereich Akutsomatik verzögert sich voraussichtlich um ein Jahr. Zur Akutsomatik zählen Spitalleistungen in den Bereichen Medizin, Chirurgie und Gynäkologie. Grund dafür ist, dass die Gesundheitsdirektionen der beiden Kantone eine Wirkungsanalyse dazwischenschalten möchten, wie sie am Mittwoch mitteilten.

– schreibt bazonline.ch am 19.6.2024

Wegen Druck aus dem Landrat: Beide Basel stellen gemeinsame Spitalplanung auf den Prüfstand

Die beiden Gesundheitsdirektoren Lukas Engelberger (BS) und Thomi Jourdan (BL) haben eine Verlängerung der bestehenden Spitallisten um ein Jahr beantragt. Der Grund dafür ist eine Wirkungsanalyse, die nun durchgeführt wird.

Der Druck aus dem Landrat zeigt Wirkung: Wie die beiden Gesundheitsdirektionen von Basel-Stadt und Baselland am Mittwoch mitteilen, soll nun eine Wirkungsanalyse zu getroffenen Massnahmen der Gemeinsamen Gesundheitsregion (GGR) durchgeführt werden, «um Erkenntnisse für die weitere Zusammenarbeit zu gewinnen». Deswegen werde die Überarbeitung der gleichlautenden Spitallisten Akutsomatik um mindestens ein Jahr verzögert.

– schreibt bzbasel.ch am 19.6.2024

Lukas Engelberger muss Spitalfusion 2.0 prüfen

Jetzt muss Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (Mitte) in die Hosen steigen. Eine knappe linksgrüne Mehrheit im Basler Grossen Rat (49 zu 42 Stimmen) hat den Regierungsrat an seiner Mittwochssitzung verpflichtet, innert eines Jahres Verhandlungen für einen neuen Staatsvertrag zur gemeinsamen Gesundheitsversorgung mit dem Baselbiet aufzunehmen. Konkret soll daraus eine «verbindliche Kooperation» zwischen dem Basler Universitätsspital und dem Kantonsspital Baselland (KSBL) resultieren.

– schreibt bazonline.ch am 12.6.2024

«Die Krankenkassen-Lobby verhindert nötige Reformen im Gesundheitswesen»

Es ist völlig unbestritten, dass die hohen Krankenkassenprämien das Sorgenthema Nummer 1 in der Schweiz sind. Dennoch sind wir mit dem Prämiendeckel als Lösung offensichtlich nur in Teilen des Landes durchgedrungen. Der Vergleich mit der 13. AHV-Rente hinkt etwas. Aber man kann wohl schon annehmen, dass uns damals auch das Giesskannenargument geholfen hat.

– schreibt nzz.ch am 12.6.2024

Ein Schub für die Einheitskasse

Die jährlichen Prämienschübe haben in den vergangenen zwei Jahren den Wettbewerb zwi-schen den Kassen massiv be schleunigt so stark, dass die Versicherten nun schon wieder genug haben vom jährlichen. Wechselspiel, von den Vermitt lungsanrufen und Werbezu- schriften. Mittlerweile befür worten zwei Drittel die Einfüh rung einer Einheitskasse. Das zeigt eine neue repräsentative Umfrage des Beratungsunter nehmens Deloitte.

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Ja zur Prämeinentlastung sagen Freiburg (55.03%), Basel-Stadt (54.25%), Tessin (57.54%), Waadt (60.55%), Wallis (52.31%), Neuenburg (69.49%), Genf (61.69%), Jura (71.97%)

Versicherte haben Anspruch auf eine Verbilligung der Krankenversicherungsprämien. Die von den Versicherten zu übernehmenden Prämien betragen höchstens zehn Prozent des verfügbaren Einkommens. Die Prämienverbilligung wird zu mindestens zwei Dritteln durch den Bund und im verbleibenden Betrag durch die Kantone finanziert.

– fedex.admin.ch

Offener Brief an…

Ich möchte noch dazu beitragen, dass alle zu Hause alt werden können, wenn sie dies möchten und dies aus gesundheitlichen Gründen möglich ist.

– sagt Evelyne Widmer-Schlumpf, Präsidentin Pro Senectute im Interview vom 4.6.2024

Wer alt ist, sollte keine Angst haben müssen.

– sagt Ruth Dreifuss, ehemalige Bundesrätin im Interview (paywall) vom 7.2.2024

30 Millionen Franken für Pflege-Ausbildungsoffensive

Der Basler Grosse Rat hat sich am Mittwoch 5.6.2024 mit nur einer Gegenstimme hinter die vom Regierungsrat vorgeschlagene Ausbildungsoffensive im Pflegebereich gestellt. Gerechnet wird bis im Jahr 2031 mit Kosten von gesamthaft rund 30 Millionen Franken.

– schreibt bazonline.ch am 5.6.2024

UKBB schreibt Verlust von 2,2 Millionen

Das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) schliesst das Geschäftsjahr 2023 mit einem Verlust von 2,2 Millionen Franken ab. Damit übertrifft das Spital die Erwartungen, die wegen der strukturellen Unterfinanzierung der Kindermedizin heruntergeschraubt worden waren, wie das UKBB am Dienstag mitteilte.

– schreibt bazonline.ch am 6.5.2024

Interview: Eveline Widmer-Schlumpf präsidiert Pro Senectute

Nach langem Schweigen äussert sich die Präsidentin von Pro Senectute erstmals zur historischen Abstimmung – und fordert noch mehr Geld für Pensionierte.

Ich möchte noch dazu beitragen, dass alle zu Hause alt werden können, wenn sie dies möchten und dies aus gesundheitlichen Gründen möglich ist. Das ist aber für viele ein Problem, weil die Betreuung zu Hause im Gegensatz zur Pflege nicht ausreichend finanziert wird. Dieses Problem müssen wir lösen.

– schreibt bazonline.ch am 5.6.2024

Thomas Weber neuer Spitex-Chef

Kritik am Mandat des Ex-Gesundheitsdirektors: Nach Vorwürfen an Thomas Weber wird im Baselbieter Landrat über eine obligatorische Mandatspause für Alt-Regierungsräte diskutiert.
Selten erhielt ein Regierungsrat beim Rücktritt eine charmantere Würdigung als der Baselbieter Thomas Weber. Nach seinem Abgang vor weniger als einem Jahr lobten Beobachter und Politiker parteiübergreifend: Weber sei respektiert, habe Verantwortungsbewusstsein, einen guten Charakter. Seine Beliebtheit zeigt sich auch darin: Urs Roth, Geschäftsführer des Spitex-Verbands Baselland (SVВL) und Landrat für die SP, hat ihn, den SVP-Politiker, als neuen Verbandspräsidenten empfohlen. Wohlgemerkt: als «Wunschkandidaten».

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SR 2024 I

1. Zusammenfassung

Seit 2022 werden Massnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit ergriffen. Der Massnahmen-Mix zur Verbesserung der Erträge und Reduktion von Kosten umfasst inzwischen 18 Massnahmen. Die Wir- kungsschätzung geht von Kostenreduktionen von gegen 1,5 Mio. Franken und Ertragsverbesserungen von 0,5 Mio. Franken in den Jahren 2023 und 2024 aus. Diese Wirkungen sind im Budget 2024 abgebil- det.

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Bürokratie in den Spitälern abbauen

Medikamentenlisten abtippen, Behandlungen dokumentieren, Anträge für Kostengutsprachen schreiben: Spitalmitarbeitende verbringen viel Zeit am Computer. Zu viel, finden namhafte Fachleute des Schweizer Gesundheitswesens.

– schreibt tagesanzeiger.ch am 30.5.2024

3 Milliarden Franken einsparen mit «Hospital at Home»3 Milliarden Franken einsparen mit

Zweimal pro Tag bekommt Léo Dubois Besuch von einem Arzt und einer Pflegefachfrau. Nicht am Spitalbett, sondern bei sich zu Hause. Dubois, der eigentlich anders heisst, leidet an Morbus Crohn, einer Darmerkrankung, die unter anderem zu Entzündungen im Verdauungstrakt führt. Eigentlich müsste er in der Zürcher Hirslanden-Klinik liegen, doch dort bot man ihm diese Alternative. «In meinem eigenen Bett fühle ich mich wohler als im Spital, und ich bin erstaunt, wie gut die Betreuung ist», sagt der 30-jährige Franzose.

– schreibt tagesanzeiger.ch am 26.5.2024

Der Streit um die Prämienexplosion eskaliert

Die Grafik zur Kostenbremseinitlative im Abstimmungsbüchlein ist ein Hingucker: Die Entwicklung der Krankenkassenprämien zwischen 2012 und 2022 ist dort als steil ansteigende Kurve dargestellt. Zunahme in den letzten zehn Jahren: 31 Prozent. Im krassen Gegensatz dazu verläuft In der gleichen Grafik die Linie, welche die Entwicklung der Löh ne abbildet. Fast waagrecht. Zunahme: bloss 6 Prozent.

Falsch ist diese Grafik nicht, aber hoch umstritten. Yvonne Gil, Präsidentin der Ärztevereinígung FMH, bezeichnet sie in einem aktuellen Artikel in der «Ärztezeitung» als Täuschung und FDP-Präsident Thierry Burkart sagt: Ich teile die Auffassung. dass die Grafik verwirrend ist.

– schreibt die sonntagszeitung.ch (paywall) am 19.5.2024

Ruinöses Wettrüsten unter Spitälern

Die Investitionen der Spitäler steigen seit Jahren rasant. Jetzt müssen die Kantone vermehrt teure Bauprojekte mitfinanzieren – und dabei greifen sie in die Trickkiste.

– schreibt bazonline.ch (paywall) am 19.5.2024

Abstimmungsbeschwerde eingereicht

Die im Abstimmungsbüchlein dargestellte Grafik zur Kostenbremseinitiative sorgt für einen Rechtsstreit. Er wirft die Fragen auf: Wie stark werden die Haushalte tatsächlich belastet durch die gestiegenen Gesundheitskosten.

– schreibt bazonline.ch am 19.5.2024