Die Zahl der Alten wächst, es braucht 600 neue Heime bis 2040. Die Branche ist gehörig unter Druck: Die Grossen wachsen, die Kleinen verschwinden. Und nun streiten die Big Player Tertianum und Senevita. Die geplante Fusion der zwei grössten Schweizer Pflegeheimketten Tertianum und Senevita ist überraschend geplatzt, es droht ein langer Rechtsstreit.
– schreibt bazonline.ch am 7.4.2026
Gesundheit
Senevita-Altersheime: Übernahme durch Tertianum-Gruppe droht zu platzen
250 Millionen Franken Pflegeheim-Megadeal droht zu platzen: Rechtsstreit um Übernahme von Senevita entbrannt. Ende 2025 wurde die Elefantenhochzeit zweier grosser Anbieter im Pflegebereich verkündet: Die Tertianum-Gruppe übernehme die Senevita-Gruppe, zu der auch das Senevita Lindenbaum in Spreitenbach gehört. Doch nun kommt es zum Rechtsstreit.
– schreibt aargauerzeitung.ch am 09.04.2026
«Wir brauchen keine schönen Worte»
Die Politik plant gerade die Verwässerung der Pflegeinitiative. Pflegefachmann Jans Honegger warnt im Gastbeitrag für den Beobachter: Warum dieser Sparzwang am Ende uns alle gefährdet.
– schreibt beobachter.ch am 24.2.2026
Ehemalige Humanitas-Direktrorin angeklagt
Die ehemalige Direktorin des Riehener Alterspflegeheims Humanitas, Steffi Bollag, steht wegen mutmasslicher unrechtmässiger Auszahlungen vor Gericht.
– schreibt basel-zeitung.com am 25.2.2026
Gegenvorschlag Baselbieter Regierung überweist dem Landrat neues Prämienverbilligungs-System
Die Baselbieter Regierung hat ihre Umsetzung des Gegenvorschlags der nationalen Prämienverbilligungs-Initiative dem Landrat überwiesen. Das Prämienverbilligungs-System im Kanton soll neu gestaltet werden.
Im Zentrum des neuen Modells steht die Referenzprämie, die die bisherige Richtprämie ersetzen soll. Gemäss der am Mittwoch veröffentlichten Vorlage soll die Referenzprämie neu den jährlichen Prämienanstieg und regionale Unterschiede abbilden.
-schreibt bzbasel.ch am 15.1.2026
Nationalratskommission will Pflegeinitiative nur teilweise umsetzen
Die Nationalratskommission will aus Kostengründen auf mehrere Massnahmen der Pflegeinitiative verzichten. Die Gewerkschaften kritisieren dies als «krasse Verweigerung des Volkswillens». […]
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Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) will die Vorlage deutlich abschwächen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Sie wolle die Kosten im Gesundheitswesen im Griff behalten und den Fachkräftemangel nicht zusätzlich verschärfen, argumentiert die bürgerliche Mehrheit.
Streit um ambulante Vergütung
Die MedGes hat über Umwege erfahren, dass Engelberger plane, die Vergütungen von solchen ambulanten Leistungen für Spitäler hochzuschrauben, während sie für niedergelassene Ärzte mit eigener Praxis gleich bleiben sollen. Der Berufsverband kritisiert dies als krasse Ungleichbehandlung zum Nachteil der Arztpraxen.
– schreibt bazonline.ch am 4.1.2026
Psychiatrie Baselland und Gewerkschaften können sich bei Löhnen nicht einigen
Die Gewerkschaften erklären die Verhandlungen als gescheitert. Das Personal der Psychiatrie Baselland erhält 0,2 Prozent Teuerungsausgleich.
– schreibt bzbasel.ch am 2.12.2025
Tessiner deckeln Krankenkassenprämien
«Hat auch in anderen Kantonen Chancen» – Die Tessiner Stimmberechtigten haben zwei Vorlagen angenommen, welche die Haushalte bei den Krankenkassenprämien entlasten sollen. Für den Kanton ist das ein finanzielles Desaster.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 30.9.2025
Grosse Mehrheit will eine Einheitskrankenkasse in der Schweiz
Die steigenden Prämien belasten viele. Jetzt zeigt unsere Befragung: Weniger Spitäler wollen die meisten nicht. Aber sie befürworten eine Kasse für alle.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 1.10.2025
Landtag diskutiert über Abschaffung von Pflegegrad 1
860’000 bekommen Hilfe 131 EUR / Monat. Vor 8 Jahren eingeführt, jetzt droht der Sparhammer.
Hilfe für ältere Menschen beim Einkaufen, Wäschewaschen oder Geld für eine Einstiegshilfe für die Badewanne. Das alles beinhaltet der Pflegegrad 1. Nun gibt es in der Bundesregierung offenbar Überlegungen, dass der abgeschafft wird, um Geld zu sparen. In der gesetzlichen Pflegeversicherung fehlen für das Jahr 2026 rund zwei Milliarden Euro.
– schreibt faz.net am 1.10.2025
Gegen hohe Gesundheitskosten: Zulassungs-Beschränkungen beider Basel sind ab Juli in Kraft
Die zuletzt von den Baselbieter Ärztegesellschaften bekämpften Höchstzahlenbeschränkungen treten nun ab 1. Juli in Kraft. Ab dann gilt in den Kantonen Basel- Stadt und Baselland eine Obergrenze für praktizierende Ärztinnen und Ärzte in den Disziplinen Angiologie (Gefässerkrankungen), Handchirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oto-Rhino-Laryngologie (Hals-Nasen-Ohrenheilkunde) sowie Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. Dies teilten die beiden Regierungen am Dienstag mit.
– schreibt bzbasel.ch am 17.5.2025
Krankenkassen-Prämien in Basel-Stadt werden künftig gedeckelt
Überraschung im Grossen Rat: Sozialdirektor Kaspar Sutter kämpft vergebens gegen die eigene Partei. Die SP hat die Begrenzung der Prämienkosten auf 10 Prozent des Einkommens durchgebracht.
– schreibt bazonline.ch am 11.6.2025
Private Spitex-Firmen rechnen bis zu elfmal mehr Stunden ab als die lokale Spitex
Wenn Angehörige betagte oder kranke Familienmitglieder pflegen, können sie dafür einen Lohn verlangen – selbst wenn sie keine dafür vorgesehene Ausbildung haben. Dieser Entscheid, den das Bundesgericht 2019 fällte, hat handfeste Konsequenzen.
WeiterlesenZweite Etappe Pflegeinitiative: Bundesrat legt Parlament Botschaft zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen vor
Bern, 21.05.2025 — Der Bundesrat will die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern und damit die Pflege als wichtigen Pfeiler der Gesundheitsversorgung stärken. Er hat dazu ein neues Bundesgesetz erarbeitet, das mit Regelungen in zehn Bereichen die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessert.
WeiterlesenInformationen aus der Arbeitnehmenden- Vertretung PPK und Stiftungsrat
Zum Beginn des Frühlings ein Rück- und Ausblick:
Im 2024 haben wir uns in der Paritätischen Personalkommission (PPK) und im Stiftungsrat eingebracht und Eure Interessen zu folgenden Themen vertreten:
«Faire Abgeltung unserer Zusatzleistungen»: Basler Unispital fordert mehr Geld vom Kanton
Das Universitätsspital Basel (USB) befindet sich wieder auf Kurs, 2024 schrieb das grösste Spital der Region eine schwarze Null. Die langfristigen Finanzierungsprobleme bleiben aber eine Baustelle. Der USB-Präsident wünscht sich höhere Abgeltungen für Leistungen, die nicht von der Krankenversicherung bezahlt werden.
– schreibt bzbasel.ch am 21.5.2025
Motion: Nachhaltige Stärkung der Pflege in der kantonalen Gesundheitsversorgung
Roten Zahlen – wegen teurer Kinderbetreuung und Pflege
Die Finanzlage der Gemeinde hat sich weiter verschlechtert. Nun ergreift der Gemeinderat neue Massnahmen – so sollen Eltern etwa höhere Beiträge an die Tagesbetreuung zahlen.
– schreibt bazonline.ch am 10.5.2025
Das Defizit der Gemeinde Riehen fällt mit 11,7 Millionen Franken deutlich höher aus.
Steigende Kosten für Kinderbetreuung und Pflege belasten die Gemeindekasse zusätzlich. Der Gemeinderat plant Gebührenerhöhungen und eine umfassende Aufgabenüberprüfung.
Anfrage betr. Auswirkungen Wegfall Leistungsauftrag HWB
Pfleginitiative 2. Teil
Der Bundesrat hat entschieden, den neuen Verfassungsartikel Pflege in 2 Etappen umzusetzen.
Im 2. Teil des neuen Bundesgesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege (BGAP) sollen zehn zentrale Bereiche zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen geregelt werden, die einheitlich für den gesamten Pflegebereich gelten sollen.

Bund macht grossen Schritt hin zum digitalen Patientendossier
In der laufenden Session im Bundeshaus wird der Nationalrat als Zweitrat die beiden Standesinitiativen von Basel-Stadt und von Baselland abschreiben. Die beiden Kantone haben verlangt, dass die Schweiz ihren Rückstand bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens so rasch als möglich aufholt. Mit dem soeben angelaufenen Programm «Digisanté» zur Förderung der digitalen Transformation werden die Forderungen weitgehend erfüllt.
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Mit «Heldin» bringt Petra Volpe den Spitalalltag ins Kino. Was sagt eine Pflegefachfrau zum Film?
Die Bevölkerung hat [seit Covid] ein stärkeres Bewusstsein für die Pflege. Zugleich ist aber auch die Arbeitslast grösser geworden: Weniger Personal muss mehr leisten. Im Film gibt es diese Szene, in der die Frau eines Patienten Floria hilft, das Bett ihres Ehemanns in den OP zu schieben. Solche Situationen werden immer realistischer: Angehörige werden zunehmend Verantwortung übernehmen müssen, weil es die Pflege allein nicht schafft. Das ist vielen nicht bewusst, auch im Film nicht. Als Pflegende ist es wichtig, klare Grenzen aufzuzeigen und den Patient:innen klarzumachen, dass man priorisieren muss. Wie das Floria ja immer wieder tut.
– schreibt woz.ch am 6..3.2025
«Heldin»: So schmerzhaft ist die Arbeit in der Krankenpflege
Der Schweizer Spielfilm «Heldin» heftet sich an die Fersen einer Pflegefachfrau mitten in der Krankenhaushektik – und hält damit dem Gesundheitssystem den Spiegel vor.
– schreibt srf.ch am 27.2.2025
Universitätsspital Basel verzichtet auf Turm bei Neubau von Herzog & de Meuron
Das Universitätsspital Basel (USB) reduziert sein Bauprogramm auf dem Campus Gesundheit.
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Kantonsspital Baselland soll Geldspritze erhalten
Das Kantonsspital Baselland (KSBL) hat Geldsorgen. «Die finanzielle Situation ist angespannt», sagte die neue Verwaltungsratspräsidentin Barbara Staehelin im vergangenen Herbst kurz nach ihrem Amtsantritt. Nun greift der Kanton dem angeschlagenen Patienten unter die Arme: Die Regierung beantragt beim Landrat ein befristetes Darlehen über 150 Millionen Franken fürs KSBL.
– schreibt bzbasel.ch am 26.2.2025
Baden – Trotz Patientenrekord: Kantonsspital Baden schreibt erstmals rote Zahlen
Trotz Patientenrekord: Kantonsspital Baden schreibt erstmals rote Zahlen
– schreibt badenertagblatt.ch am 20.2.2025
Leistungsmässig war 2024 ein sehr erfolgreiches Jahr für das KSB – finanziell hingegen das schlechteste überhaupt. Das Spital äussert sich zu den Gründen. Der Ausblick für die kommenden Jahre stimmt die Verantwortlichen zuversichtlich.
«Hospital at Home» bald auch im Laufental
Seit 2023 läuft an der Klinik Arlesheim ein Pilotversuch zur spitalersetzenden Behandlung. Nun soll der Ansatz von April bis September auch durch das Gesundheitszentrum Laufen getestet werden. Der Kanton will mit dem Angebot das Kostenwachstum dämpfen. […]
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Bernhard Pulver kritisiert den einseitigen Blick der Politik auf Kostensenkungen.
Viele Spitäler sind in Not – und brauchen Zuschüsse von den Kantonen. Bernhard Pulver kennt die Problematik bestens. Der ehemalige grüne Berner Regierungsrat ist Präsident des Inselspitals. Dieses rutschte in den letzten Jahren tief in die roten Zahlen.
Doch nun hat das Unispital fürs zweite Halbjahr 2024 einen überraschenden Gewinn von 20 Millionen Franken vermeldet. Im Interview erklärt Pulver, woran die Spitalpolitik krankt.
– schreibt bazonline.ch am 15.2.2025
SR 24 5 ANV Protokoll
Pierre Alain Schnegg über Spitalschliessungen, Tarife und Prämien
«Die Krankenkassen-Prämien sind tiefer als das Auto-Leasing, das sich viele leisten»
– schreibt aargauerzeitung.ch am 7.9.2024
Pierre Alain Schnegg hat als Gesundheitsdirektor zwei Spitäler im Kanton Bern geschlossen. Die Krise sei nicht nur hausgemacht, sagt er im Interview. Der Spitallandschaft stehe aber ein grosser Wandel bevor. Hilfe verspricht er sich auch von der Tarif-Reform, bei der er eine zentrale Rolle spielt.
Was ist bloss mit unseren Spitälern los (1/5)
Das Lamento ist aus allen Regionen zu hören: Die Spitaltarife decken die Kosten nicht mehr. Doch das ist nur ein Aspekt der tiefgreifenden Krise, in der viele Spitäler stecken. Die Gründe sind vielschichtiger – und mannigfaltig. Eine Annäherung.
Anna Wanner, 05.08.2024, 05.00 Uhr
WeiterlesenSpitaltarife in der Schweiz: Undurchsichtig und überteuert (2/5)
400 Franken für den Arzt, 60’000 Franken fürs Spital: Die Spitaltarife spielen verrückt
Die undurchsichtige und überteuerte Zusatzversicherung diente jahrelang als Instrument, um finanzielle Probleme der Spitäler zu übertünchen. Doch für höhere Tarife in der Grundversicherung gibt es keinen Spielraum. Steuern die Spitäler auf eine Sackgasse zu?
Florence Vuichard und Anna Wanner, 12.08.2024, 05.00 Uhr
WeiterlesenSpitäler in der Schweiz: Wie viele braucht es? (3/5)
In der Schweiz gibt es knapp 300 Spitäler – wie viele es wirklich braucht, wird Sie überraschen
Die Schweizer Spitallandschaft ist dicht, zu dicht, wie Experten betonen. Was ein Abbau für die Bevölkerung bedeuten würde.
Florence Vuichard, 27.08.2024, 05.00 Uhr
WeiterlesenPierre Alain Schnegg über Spitalschliessungen, Tarife und Prämien (5/5)
«Die Krankenkassen-Prämien sind tiefer als das Auto-Leasing, das sich viele leisten»
Pierre Alain Schnegg hat als Gesundheitsdirektor zwei Spitäler im Kanton Bern geschlossen. Die Krise sei nicht nur hausgemacht, sagt er im Interview. Der Spitallandschaft stehe aber ein grosser Wandel bevor. Hilfe verspricht er sich auch von der Tarif-Reform, bei der er eine zentrale Rolle spielt.
Anna Wanner und Florence Vuichard am 07.09.2024, 05.00 Uhr
WeiterlesenSpitalmisere: Ärzte und ihre Macht in der Kritik (4/5)
Streit um die gute Führung: Haben die Ärzte zu viel Macht?
Die Spitäler stecken in der Krise. Dabei stehen die Verantwortlichen kaum je im Fokus: Was macht eine gute Führungsriege aus? Kritik richtet sich vorab an das fehlende betriebswirtschaftliche Verständnis von Ärzten. Doch das greift zu kurz.
Anna Wanner und Florence Vuichard, 03.09.2024, 05.00 Uhr
WeiterlesenOsteopathie: Hunderte verlieren wegen neuem Gesetz ihre Praxis
Überregulierung bei Gesundheitsberufen: Hunderte Osteopathen verlieren ihre Praxis
– schreibt aargauerzeitung.ch am 27.1.2025
Das neu geschaffene Gesetz für Gesundheitsberufe erfordert eine Berufsbewilligung. Die neue Regulierung wird krass unterschätzt. Ihre Umsetzung diskriminiert Hunderte Berufsleute. Vielen fehlt die Zukunftsperspektive.
Osteopathie: Hunderte verlieren wegen neuem Gesetz ihre Praxis
Prämienhammer: Weniger Geld für Pflege von Angehörigen
Unispital Basel lässt hoch qualifizierte Pflegekräfte ziehen
Das USB bietet 19 ausgebildeten Intensivpflegepersonen nach Studienabschluss keine Anschlusslösung. Das hat ein politisches Nachspiel.
– schreibt baslerzeitung.ch am 20.1.2025
Ärzteverband lanciert eigene App für Arbeitszeiterfassung
Der Verband der Assistenz- und Oberärzte beider Basel stellt seinen Mitgliedern ein neues Tool zur Verfügung. Dieses soll den Spitalalltag erleichtern – eine rechtliche Wirkung entfaltet es aber nicht.
– schreibt bazonline.ch am 21.1.2025
Dunkle Wolken über dem Inselspital.
Der Gesundheitsökonom Heinz Locher, der noch von seiner Zeit als Generalsekretär der Berner Gesundheitsdirektion in den 1980er-Jahren das Inselspital bestens kennt, bleibt skeptisch. Gegenüber dem Portal «Medinside» verglich er die Insel-Gruppe gar mit der untergegangenen Schweizer Grossbank. «Die Parallelen zur Credit Suisse sind offensichtlich», präzisiert Locher auf Nachfrage von CH Media. «Man weiss, dass es nicht gut kommt. Und dennoch schauen alle nur zu und niemand macht etwas.»
– schreibt luzernerzeitung.ch am 9.1.2025
Pflege im Heim wird zum Luxus
Obgleich die Kassen Zuschüsse zahlen, wird das Leben im Heim immer teurer. Im Durchschnitt sind mehr als 2400 Euro zu zahlen – im Monat.
– schreibt faz.net (paywall) am 3.1.2025
Gesundheitskommission probt den Aufstand gegen Thomi Jourdan
Vor knapp drei Wochen stellte Jourdan seine neue Gesundheitsstrategie vor, die unter anderem aufzeigt, wie es mit dem Kantonsspital Baselland (KSBL) weitergehen soll.
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Krankenkassen wollen Psychotherapeuten die Löhne kürzen
Seit 2022 können Psychologinnen und Psychologen über die Grundversicherung abrechnen. Doch weil die Kosten gestiegen sind, wollen die Kassen den Tarif senken. Glarus tut dies als erster Kanton.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 17.12.2024
Imageproblem des Kantonsspitals, die geplante Offensive mit den Gesundheitszentren
«Wir wollen zehn Prozent der Patienten aus Basel zurückholen», sagt Barbara Staehelin. Über das Imageproblem des Kantonsspitals, die geplante Offensive mit den Gesundheitszentren und die Suche nach einem CEO.
– schreibt bazonline.ch am 1.12.2024
Gesundheitsversorgung Baselland: Regierungsrat Thomi Jourdan hält am Kantonsspital fest
EVP-Politiker Jourdan ist seit gut eineinhalb Jahren im Amt. Während dieser kurzen Zeit hat er begonnen, das Baselbieter Gesundheitswesen umzukrempeln, und ist dabei dem einen oder anderen auf die Füsse getreten. Vor allem dem Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger, der Jourdans Vorgehen als intransparent kritisierte. Zeitweise herrschte zwischen den beiden eine eisige Stimmung.
– schreibt onlinereports.ch am 1.12.2024
Baselbieter Spitallandschaft umkrempeln
Seit knapp eineinhalb Jahren ist Thomi Jourdan (EVP) Baselbieter Gesundheitsdirektor. In den Anfangsmonaten seiner Amtszeit fiel er vor allem durch seine vielen medialen Ankündigungen auf, was ihm den wenig schmeichelhaften Titel eines «Ankündigungsministers» einbrachte.
Doch nun hat Jourdan seine lange versprochene Auslegeordnung zur Baselbieter Gesundheitsversorgung vorgelegt. Das 47-seitige Papier wurde diesen Freitag publiziert und hat es in sich. Im Kern fusst die Strategie auf drei Säulen: Eine forcierte Ambulantisierung in Form von neuen regionalen Gesundheitszentren analog zu Laufen, eine Digitalisierungsoffensive sowie ein Grundsatzentscheid zur Zukunft des Kantonsspitals Baselland (KSBL).
– schreibt bazonline.ch am 29.11.2024
SR 2024 4 Protokoll
Basler Grosse Rat sagt Ja zum Prämiendeckel
Die Krankenkassenprämien belasten das Portemonnaie immer stärker – gerade in Basel-Stadt. Im Stadtkanton fressen die Prämien mittlerweile durchschnittlich 17 Prozent des verfügbaren Einkommens der Einwohnerinnen und Einwohner. Jetzt muss sich der Regierungsrat mit möglichen Massnahmen befassen, diesen Wert zu reduzieren: auf maximal 10 Prozent.
– schreibt bzbasel.ch am 21.11.2024
Mit der Motion würde das bisherige System «ziemlich umgekrempelt», warnte in seinen Ausführungen Kaspar Sutter (SP), Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Basel-Stadt kenne einen Automatismus, wonach die Prämienverbilligungen analog zu den gestiegenen Krankenkassenprämien steigen würden. Und schon heute investiere man über 220 Millionen Franken pro Jahr in Prämienverbilligungen. «Das ist ein sehenswerter Betrag», sagte Sutter. Der Bund steuere davon lediglich 79 Millionen Franken bei.
Das Umziehen zählt im Kantonsspital Baselland nun als Arbeitszeit
Das Umziehen gilt für die Mitarbeitenden des Kantonsspitals Baselland (KSBL) ab dem 1. Januar 2025 als Arbeitszeit. Zudem erhalten alle dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellten Angestellten einen Beitrag von durchschnittlich 0,5 Prozent, wie das KSBL am Dienstag mitteilte.
Die Massnahmen umfassen unter anderem die Einführung einer Samstagszulage von 3 Franken pro Stunde, individuelle strukturelle Lohnerhöhungen bei jüngeren Mitarbeitenden sowie die teilweise Anpassung bei der Einreihung von Medizinischen Praxisassistenten. Auch seien weitere strukturelle unterjährige Lohnanpassungen im Rahmen des Spitallohnvergleichs vorgesehen.
Neu gilt die Umkleidezeit der Mitarbeitenden als Arbeitszeit. Die Gewerkschaften haben zugestimmt, diese neue Praxis im GAV neu zu regeln, wie es weiter heisst. Darüber hinaus beträgt die Soll-Arbeitszeit neu für die Oberärztinnen und Oberärzte 46 Stunden pro Woche. Bisher war diese mit «42-50 Stunden» unscharf definiert.
Die finanzielle Situation des KSBL sei angespannt. Dennoch würden 2025 weitere Massnahmen zur Verbesserung der Anstellungsbedingungen umgesetzt, heiss es weiter. Das Spital hatte im Jahr 2023 einen Verlust von knapp 25 Millionen präsentiert.
– schreibt bazonline.ch am 4.11.2024
Die UPK erweitern ihr Angebot: Eltern sollen Strategien für herausfordernde Situationen mit ihren Kindern erlernen können.
Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) teilen mit, dass das Schweizerische Gesundheitsobservatorium alarmierende Zahlen bereithält.
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Absenzen durch Krankheit/Unfall in Pflegeberufen
Hohe Krankheitsquote ist ein grosser Kostentreiber. Gleichzeitig kann er ein Indiz für fehlende Wertschätzung gegenüber dem Personal. Entlöhnung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Planung der Dienste und Mitwirkung sind die Hebel gegen hohe Fluktuation und Krankheit.
WeiterlesenExekutiven aus der Region fordern den Erhalt des Spitals Zofingen
Exekutiven aus der Region fordern den Erhalt des Spitals Zofingen
– scheibt das zofingertagblatt.ch am 25.9.2024
In einer gemeinsamen Medienmitteilung geben die Exekutiven von Aarburg, Oftringen, Rothrist und Zofingen bekannt, dass sie für die Zukunft des Spitals Zofingen einstehen. «Das Spital Zofingen spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Grundversorgung der Region Zofingen und ist auch von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung», heisst es. «Die Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist und Zofingen setzen sich gemeinsam für eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung ein, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich.»
Pflegeinitiative: Kantone greifen in die Tasche und unterstützen auch Lehrbetriebe
Der Alterspflege-Betrieb ist einer der grössten im Baselbiet und damit auch in der Region. Die Hofmatt ist damit zugleich einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe für Pflegepersonal. […]
WeiterlesenKantonsspital Baselland baut 70 Stellen ab – und dies, ohne das Personal zu informieren
Das Kantonsspital Baselland steht wegen zuletzt sinkender Patientenzahlen unter enormem Kostendruck. Im laufenden Jahr werden 70 Stellen gestrichen. Ein noch grösserer Abbau dürfte folgen.
– schreibt bzbasel.ch am 19.9.2024
Versicherte sollen selber wählen, ob Behandlungen wie Akupunktur und Homöopathie von der Grundversicherung abgedeckt werden. Der Nationalrat hat einen entsprechenden Vorstoss gutgeheissen. […] Der Bundesrat beantragt den Vorstoss zur Ablehnung. Aus seiner Sicht widerspricht eine Wahlmöglichkeit für bestimmte Leistungsbereiche dem Prinzip des Versicherungsobligatoriums. «Wahlleistungen wären nicht mehr obligatorisch und nicht mehr solidarisch durch alle getragen», schreibt die Landesregierung in ihrer Stellungnahme.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 12.9.2024
Neue Station soll Lücke bei Betreuung von Dementen füllen
Die Universitäre Altersmedizin Felix Platter hat am Dienstag die neue multidisziplinäre Intensiv-Betreuungsstation (MIBS) für betreuungsintensive Patientinnen und Patienten eröffnet.
Die neu geschaffene MIBS versteht sich als Station, die speziell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten mit komplexen somatischen Krankheitsbildern sowie gleichzeitig bestehender kognitiver Beeinträchtigung ausgerichtet ist.
– schreibt bazonline.ch am 11.9.2024
Japan setzt auf die Kraft seiner Senioren
Mit 77 Jahren Türen reparieren – warum nicht? So bessern Japaner ihre Rente auf, und zugleich bekämpft das überalterte Land den Arbeitskräftemangel. Besuch in einem Zentrum für «silbernes Humankapital».
– schreibt bazonline.ch am 9.9.2024
Ärztestopp im Baselbiet
Im Vorfeld der Abstimmung im Baselbiet kann der Kanton nicht exakt sagen, in welchen Disziplinen eine Überversorgung besteht. Die Berechnungen folgen erst noch.
– schreibt bazonline.ch am 21.8.2024
Notfallpraxen drohen mit kürzeren Öffnungszeiten
Das Bundesgericht hat entschieden, dass private Gruppenpraxen keine Notfallpauschalen verrechnen dürfen. Das Urteil weckt Besorgnis, bei den Praxen und der Politik. Und es wirft die Frage auf: Wer soll die ambulanten Angebote bezahlen?
– schreibt azonline.ch (paywall) am 25.7.2024
USA: Bei Nicht-Versicherten werden Maschinen rascher abgestellt
Bei Patientinnen und Patienten in kritischem Zustand ohne Krankenversicherung wurden die lebensverlängernden Massnahmen nach durchschnittlich 6,5 Tagen beendet. Bei privat Versicherten stellten die Ärzte im Durchschnitt nach 7,8 Tagen die Maschinen ab, bei Patienten in der staatlichen Medicaid-Versicherung nach 8,9 Tagen.
– schreibt inforsperber.ch am 16.8.2024
SPITEX Magazin: Die Hürden der Kooperation der Hausärztinnen und Hausärzten mit der Spitex
Die Zusammenarbeit der Hausärztinnen und Hausärzte mit der Spitex ist von zentraler Bedeutung. Dies betonen FMH -Vorstandsmitglied Carlos Quinto und Spitex-Schweiz-Vorstandsmitglied Gabriele Balestra. Hürden der Kooperation müssten indes dringend aus dem Weg geräumt werden – etwa inkompatible IT-Systeme und ungenügende Finanzierung.
WeiterlesenBasler Gesundheitsdirektor: Bund soll sich raushalten
WeiterlesenTrotz Millionenverlusten will der Mitte-Regierungsrat nichts von einer stärkeren Zentralisierung des Spitalwesens wissen. Seine Haltung stösst auf Kritik.
– schreibt bazonline.ch am 8.8.2024
Nach Eklat bei der UPD Bern: Ist die psychiatrische Versorgung in Gefahr?
WeiterlesenMillionenverlust, führungslos und Zoff mit dem Kanton: Die UPD Bern, eine der grössten psychiatrischen Einrichtungen in der Schweiz, steht vor dem Kollaps. Wie konnte es so weit kommen?
– schreibt die aargauerzeitung.ch am 10.5.2024
Alarmstimmung in der Baselbieter Politik wegen der hohen Gesundheitskosten
Die Probleme des Kantonsspitals Baselland (KSBL) und die immer höheren Abgeltungen für stationäre Spitalbehandlungen belasten die Staatskasse schwer. Der Handlungsbedarf sei gross, urteilt nun auch die Finanzkommission des Baselbieter Landrats.
– schreibt bzbasel.ch am 22.6.2024
Grosse Versicherer gründen neuen Verband
Jahrelang haben sich die Krankenversicherer zwei Verbände geleistet, die sich bekämpften. Nun werden diese gesprengt. Ein neuer Verband soll mit einer Stimme sprechen.
– schreibt bazonline.ch (paywall) am 206.2024
Spitalplanung beider Basel verzögert sich
Die überarbeitete gemeinsame Spitalliste beider Basel im Bereich Akutsomatik verzögert sich voraussichtlich um ein Jahr. Zur Akutsomatik zählen Spitalleistungen in den Bereichen Medizin, Chirurgie und Gynäkologie. Grund dafür ist, dass die Gesundheitsdirektionen der beiden Kantone eine Wirkungsanalyse dazwischenschalten möchten, wie sie am Mittwoch mitteilten.
– schreibt bazonline.ch am 19.6.2024
13 Milliarden neu verteilt: Der Bundesrat genehmigt neuen Ärztetarif – stellt aber klare Bedingungen
Lange bangten Krankenkassen und Ärzteschaft: Wann und wie wird der veraltete Ärztetarif Tarmed endlich ersetzt? Am Mittwoch entschied der Bundesrat, dass ab 2026 neue Tarife gelten sollen. Das sind die wichtigsten Punkte zum milliardenschweren Entscheid.
– schreibt die aargauerzeitung.ch am 19.6.2024
Wegen Druck aus dem Landrat: Beide Basel stellen gemeinsame Spitalplanung auf den Prüfstand
Die beiden Gesundheitsdirektoren Lukas Engelberger (BS) und Thomi Jourdan (BL) haben eine Verlängerung der bestehenden Spitallisten um ein Jahr beantragt. Der Grund dafür ist eine Wirkungsanalyse, die nun durchgeführt wird.
Der Druck aus dem Landrat zeigt Wirkung: Wie die beiden Gesundheitsdirektionen von Basel-Stadt und Baselland am Mittwoch mitteilen, soll nun eine Wirkungsanalyse zu getroffenen Massnahmen der Gemeinsamen Gesundheitsregion (GGR) durchgeführt werden, «um Erkenntnisse für die weitere Zusammenarbeit zu gewinnen». Deswegen werde die Überarbeitung der gleichlautenden Spitallisten Akutsomatik um mindestens ein Jahr verzögert.
– schreibt bzbasel.ch am 19.6.2024
Lukas Engelberger muss Spitalfusion 2.0 prüfen
Jetzt muss Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (Mitte) in die Hosen steigen. Eine knappe linksgrüne Mehrheit im Basler Grossen Rat (49 zu 42 Stimmen) hat den Regierungsrat an seiner Mittwochssitzung verpflichtet, innert eines Jahres Verhandlungen für einen neuen Staatsvertrag zur gemeinsamen Gesundheitsversorgung mit dem Baselbiet aufzunehmen. Konkret soll daraus eine «verbindliche Kooperation» zwischen dem Basler Universitätsspital und dem Kantonsspital Baselland (KSBL) resultieren.
– schreibt bazonline.ch am 12.6.2024
Lukas Engelberger: «Eine Kostenexplosion sieht anders aus»
Jetzt bleibt also alles beim Alten im Schweizer Gesundheitswesen. Dies wäre eine mögliche Schlussfolgerung nach dem Abstimmungssonntag, an dem sowohl der geforderte Prämiendeckel der Sozialdemokraten als auch die Kostenbremseinitiative der Mitte vom Stimmvolk versenkt wurde.
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«Die Krankenkassen-Lobby verhindert nötige Reformen im Gesundheitswesen»
Es ist völlig unbestritten, dass die hohen Krankenkassenprämien das Sorgenthema Nummer 1 in der Schweiz sind. Dennoch sind wir mit dem Prämiendeckel als Lösung offensichtlich nur in Teilen des Landes durchgedrungen. Der Vergleich mit der 13. AHV-Rente hinkt etwas. Aber man kann wohl schon annehmen, dass uns damals auch das Giesskannenargument geholfen hat.
– schreibt nzz.ch am 12.6.2024
Ein Schub für die Einheitskasse
Die jährlichen Prämienschübe haben in den vergangenen zwei Jahren den Wettbewerb zwi-schen den Kassen massiv be schleunigt so stark, dass die Versicherten nun schon wieder genug haben vom jährlichen. Wechselspiel, von den Vermitt lungsanrufen und Werbezu- schriften. Mittlerweile befür worten zwei Drittel die Einfüh rung einer Einheitskasse. Das zeigt eine neue repräsentative Umfrage des Beratungsunter nehmens Deloitte.
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Ja zur Prämeinentlastung sagen Freiburg (55.03%), Basel-Stadt (54.25%), Tessin (57.54%), Waadt (60.55%), Wallis (52.31%), Neuenburg (69.49%), Genf (61.69%), Jura (71.97%)
Versicherte haben Anspruch auf eine Verbilligung der Krankenversicherungsprämien. Die von den Versicherten zu übernehmenden Prämien betragen höchstens zehn Prozent des verfügbaren Einkommens. Die Prämienverbilligung wird zu mindestens zwei Dritteln durch den Bund und im verbleibenden Betrag durch die Kantone finanziert.
– fedex.admin.ch
Bund soll bei der Spitalplanung mitreden, fordern Politiker
Zu viele Spitäler, die zu viele Leistungen anbieten, drücken die Kosten unnötig in die Höhe. Soll der Bund ein Machtwort sprechen? Die Forderung gewinnt an Zuspruch.
– schreibt aargauerzeitung.ch (paywall) am 10.6.2024
Prämienentlastung: Kanton Basel-Stadt stimmt Initiative mit 54 Prozent zu.
Während die SP Schweiz nun einen neuen Anlauf zur Einheitskasse nehmen will (und Mitte-Präsident Gerhard Pfister das gemäss nau.ch sogar gut fände; er selbst möchte laut Tamedia die Kantone entmachten), forderte die Basler SP am Sonntagmittag eine kantonale Umsetzung.
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Die Wenigverdiener wollten den Prämiendeckel – und wurden überstimmt
Je tiefer das Einkommen, desto höher die Zustimmung zur SP-Initiative. Das zeigt unsere Nachbefragung. Gestern siegten aber – anders als bei der 13. AHV-Rente – die Reichen
– schreibt tagesanzeiger.ch (paywall) am 10.5.2024
Prämienentlastung: Nur die Stadt Zürich sagte Ja
159 Gemeinden verwerfen den Prämiendeckel, selbst linke Hochburgen. Was steckt dahinter? Daten, Stimmen und ein aufschlussreicher Blick ins Jahr 2021.
– schreibt tagesanzeiger.ch (paywall) am 10.6.2024
Offener Brief an…
Ich möchte noch dazu beitragen, dass alle zu Hause alt werden können, wenn sie dies möchten und dies aus gesundheitlichen Gründen möglich ist.
– sagt Evelyne Widmer-Schlumpf, Präsidentin Pro Senectute im Interview vom 4.6.2024
Wer alt ist, sollte keine Angst haben müssen.
– sagt Ruth Dreifuss, ehemalige Bundesrätin im Interview (paywall) vom 7.2.2024
30 Millionen Franken für Pflege-Ausbildungsoffensive
Der Basler Grosse Rat hat sich am Mittwoch 5.6.2024 mit nur einer Gegenstimme hinter die vom Regierungsrat vorgeschlagene Ausbildungsoffensive im Pflegebereich gestellt. Gerechnet wird bis im Jahr 2031 mit Kosten von gesamthaft rund 30 Millionen Franken.
– schreibt bazonline.ch am 5.6.2024
UKBB schreibt Verlust von 2,2 Millionen
Das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) schliesst das Geschäftsjahr 2023 mit einem Verlust von 2,2 Millionen Franken ab. Damit übertrifft das Spital die Erwartungen, die wegen der strukturellen Unterfinanzierung der Kindermedizin heruntergeschraubt worden waren, wie das UKBB am Dienstag mitteilte.
– schreibt bazonline.ch am 6.5.2024
Jahresbericht 2023 Spitex Basel
Interview: Eveline Widmer-Schlumpf präsidiert Pro Senectute
Nach langem Schweigen äussert sich die Präsidentin von Pro Senectute erstmals zur historischen Abstimmung – und fordert noch mehr Geld für Pensionierte.
Ich möchte noch dazu beitragen, dass alle zu Hause alt werden können, wenn sie dies möchten und dies aus gesundheitlichen Gründen möglich ist. Das ist aber für viele ein Problem, weil die Betreuung zu Hause im Gegensatz zur Pflege nicht ausreichend finanziert wird. Dieses Problem müssen wir lösen.
– schreibt bazonline.ch am 5.6.2024
Thomas Weber neuer Spitex-Chef
Kritik am Mandat des Ex-Gesundheitsdirektors: Nach Vorwürfen an Thomas Weber wird im Baselbieter Landrat über eine obligatorische Mandatspause für Alt-Regierungsräte diskutiert.
Weiterlesen
Selten erhielt ein Regierungsrat beim Rücktritt eine charmantere Würdigung als der Baselbieter Thomas Weber. Nach seinem Abgang vor weniger als einem Jahr lobten Beobachter und Politiker parteiübergreifend: Weber sei respektiert, habe Verantwortungsbewusstsein, einen guten Charakter. Seine Beliebtheit zeigt sich auch darin: Urs Roth, Geschäftsführer des Spitex-Verbands Baselland (SVВL) und Landrat für die SP, hat ihn, den SVP-Politiker, als neuen Verbandspräsidenten empfohlen. Wohlgemerkt: als «Wunschkandidaten».
SR 2024 I
1. Zusammenfassung
Seit 2022 werden Massnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit ergriffen. Der Massnahmen-Mix zur Verbesserung der Erträge und Reduktion von Kosten umfasst inzwischen 18 Massnahmen. Die Wir- kungsschätzung geht von Kostenreduktionen von gegen 1,5 Mio. Franken und Ertragsverbesserungen von 0,5 Mio. Franken in den Jahren 2023 und 2024 aus. Diese Wirkungen sind im Budget 2024 abgebil- det.
Weiterlesen«30 Prozent der Gesundheitskosten sind reine Verschwendung»
Gesundheitsökonom Stefan Felder sagt, auf welche Behandlungen wir verzichten könnten, warum es eine Zweiklassenmedizin braucht und wieso Alain Berset gegen das Gesetz verstossen hat.
– schreibt bazonline.ch am 2.6.2024
Prämien-Deckel: SP-Initiative ist teuer für sparsame Kantone – wer profitiert und wer verliert
Die Initiative der Sozialdemokraten verspricht: Kein Schweizer Haushalt soll mehr als 10 Prozent seines Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben. Doch je nach Kanton hat das ganz andere Auswirkungen – mit überraschenden Effekten.
– schreibt aargauerzeitung.ch am 31.5.2024
Interview zum Gesundheitswesen «Die Motivation der Pflegenden würde steigen, wir hätten weniger Abgänge»
Der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomi Jourdan will die Administration in den Spitälern und Heimen reduzieren. Das sei der grösste Hebel gegen den Fachkräftemangel.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 29.5.2024
27 Millionen Verlust: Wachstum stellt Krankenkasse Aquilana vor finanzielle Herausforderungen
Die Badener Krankenkasse Aquilana hat in nur zwei Jahren die Zahl der Versicherten nahezu verdoppelt. Das Wachstum birgt finanzielle Herausforderungen. Das Unternehmensergebnis 2023 liegt im Minus. Auch die Küntener Krankenkasse Birchmeier schrieb einen Verlust.
– schreibt aargauerzeitung.ch (paywall) am 29.5.2024
Bürokratie in den Spitälern abbauen
Medikamentenlisten abtippen, Behandlungen dokumentieren, Anträge für Kostengutsprachen schreiben: Spitalmitarbeitende verbringen viel Zeit am Computer. Zu viel, finden namhafte Fachleute des Schweizer Gesundheitswesens.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 30.5.2024
Selbstbestimmung im AlterAuch Pensionäre ohne viel Geld sollen lange zuhause wohnen bleiben
Der Zürcher Regierungsrat hat die Zusatzleistungsverordnung angepasst. So müssen Personen mit Ergänzungsleistungen zur AHV nicht mehr aus finanziellen Gründen ins Alters- oder Pflegeheim.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 29.5.2024
Der Kopf der Kostenbremse-Initiative erklärt: «Die grossen Sparpotenziale sind immer noch unangetastet»
Mitte-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (SO) hat die Kostenbremse innerhalb der Partei durchgedrückt und Unterschriften gesammelt. Er will in der Gesundheitspolitik direktere Wege gehen, kritisiert dabei eigene Parteimitglieder und unterstützt dafür die Prämienentlastungsinitiative der SP aktiv.
– schreibt aargauerzeitung.ch (paywall) am 27.5.2024
3 Milliarden Franken einsparen mit «Hospital at Home»3 Milliarden Franken einsparen mit
Zweimal pro Tag bekommt Léo Dubois Besuch von einem Arzt und einer Pflegefachfrau. Nicht am Spitalbett, sondern bei sich zu Hause. Dubois, der eigentlich anders heisst, leidet an Morbus Crohn, einer Darmerkrankung, die unter anderem zu Entzündungen im Verdauungstrakt führt. Eigentlich müsste er in der Zürcher Hirslanden-Klinik liegen, doch dort bot man ihm diese Alternative. «In meinem eigenen Bett fühle ich mich wohler als im Spital, und ich bin erstaunt, wie gut die Betreuung ist», sagt der 30-jährige Franzose.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 26.5.2024
3,9 Millionen: Weiteres Basler Spital meldet Verlust
Rote Zahlen trotz hoher Auslastung: Die Tarife würden nicht ausreichen, um die steigenden Kosten zu decken.
– schreibt bazonline.ch am 23.5.2024
Der Streit um die Prämienexplosion eskaliert
Die Grafik zur Kostenbremseinitlative im Abstimmungsbüchlein ist ein Hingucker: Die Entwicklung der Krankenkassenprämien zwischen 2012 und 2022 ist dort als steil ansteigende Kurve dargestellt. Zunahme in den letzten zehn Jahren: 31 Prozent. Im krassen Gegensatz dazu verläuft In der gleichen Grafik die Linie, welche die Entwicklung der Löh ne abbildet. Fast waagrecht. Zunahme: bloss 6 Prozent.
Falsch ist diese Grafik nicht, aber hoch umstritten. Yvonne Gil, Präsidentin der Ärztevereinígung FMH, bezeichnet sie in einem aktuellen Artikel in der «Ärztezeitung» als Täuschung und FDP-Präsident Thierry Burkart sagt: Ich teile die Auffassung. dass die Grafik verwirrend ist.
– schreibt die sonntagszeitung.ch (paywall) am 19.5.2024
Ruinöses Wettrüsten unter Spitälern
Die Investitionen der Spitäler steigen seit Jahren rasant. Jetzt müssen die Kantone vermehrt teure Bauprojekte mitfinanzieren – und dabei greifen sie in die Trickkiste.
– schreibt bazonline.ch (paywall) am 19.5.2024
Unzähmbares Monster oder Weltklasse zu einem fairen Preis?
Die Politik scheitert seit Jahren daran, das Kostenwachstum einzuschränken. Das frustriert die Bevölkerung. Trotzdem haben es radikale Lösungen schwer. Eine jedoch wird laufend populärer.
– schreibt tagesanzeiger.ch am 15.5.2024
Abstimmungsbeschwerde eingereicht
Die im Abstimmungsbüchlein dargestellte Grafik zur Kostenbremseinitiative sorgt für einen Rechtsstreit. Er wirft die Fragen auf: Wie stark werden die Haushalte tatsächlich belastet durch die gestiegenen Gesundheitskosten.
– schreibt bazonline.ch am 19.5.2024