Ungenaue Arbeitszeiterfassung erkannt und Kürzung kommender 13. Monatslohn unterbinden
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Einer aufmerksamen Mitarbeiterin ist aufgefallen, das Morgens pauschal ab 7h Arbeitszeit verrechnet wird, obwohl sie stehts früher beginnt.
Ich habe meine Arbeitszeitprotokolle für das gesamte letzte Jahr zur Hand und habe aufgrund des Verdachts nachgeprüft. Ich bin schockiert. Die Zeiten sind tatsächlich zu meinen Ungunsten frisiert. Bei etwa 3/4 aller Zeiten ist Arbeitsbegin 7h hinterlegt, obwohl ich die allermeisten Dienste ab 6.55 oder früher als Code 30 hinterlegt habe. Irritierenderweise sind die Zeiten nicht konsequent frisiert, einfach so, dass ich kaum ohne Verdacht drauf gekommen wäre.
Frage: Wie kann das Frisieren der Arbeitszeiten subito gestoppt werden?
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MA befürchten Lohnkürzungen beim 13. Monatslohn wegen Unterstunden.
Frage: Wie Vorgehen, um dies kommemden Ende November 2024 zu unterbinden? Kannst du helfen, einen Brief an Stefan Schütz zu entwerfen? Einfach als Klarstellung, ohne jetzt die vergangenen Jahre juristisch auzuarbeiten. Falls Letzteres jemand wünscht, da unterstütze ich nach Kräften.
Für deine Tipps besten Dank im Voraus. Bin ferienhalber abwesend, sehe aber eine Dringlichkeit v.a. betreffend Pkt. 2.
Liebe Gruess
Til
hupo says:
Arbeitsbeginn vor 7.00 ist die Regel.
Arbeitszeitprotokoll für 2023 widerspricht dem;
11x 6.45-6.54
58x 6.55-6.59
62x 7.00 (inkl. Ferien)
43x 7.01-7.05