Idee: Einschub schreiben für den SR ANV Bericht. Der Infoanlass war sehr reichhaltig. Betreffend HW (siehe Frage 5) macht ratlos. Wie wäre es, wenn es eine politische Gruppe gibt, welche auch ausserhalb des SR diskutiert?
Versuch einer Zusammenfassung des Infoanlasses:
- Es gab eine sehr persönliches und engagiertes Intro von Petra Wüst über ihre Person. Das fand ich top.
- Petra Wüst spricht nach 15 Minuten Intro auch Ziele an. A) Wünscht sich den Erhalt und Stärkung einer SPITEX BASEL welche die beste (adäquate) Leistung bietet, welche die Bewohner brauchen. Ein solches Paket kann nur SPITEX BASEL leisten. B) SPITEX BASEL soll ein starker, verlässlicher und attraktiver Arbeitgeber sein und bleiben.
- Stefan Schütz macht den Bogen zum kritischen BAZ-Artikel. Die Vorwürfe seien alle falsch, bis auf einen Punkt: Einzelne Leitungen sind weitergeben worden. Die Diskussion hätte auch etwas Gutes: Es wurde über die Versorgungssicherheit durch die SPITEX BASEL geredet, der einzgen Organisation auf dem Platz. Dieser Punkt ist auch bei den Verhandlungen mit der GD bestätigt. Stellungsnahme in den Medien sei darum möglichst kurz gehalten, die Diskussion sei nicht der Stil der SPITEX BASEL, Eigendynamik nicht erwünscht.
- Schütz: BDO-Bericht sei die Basis der Leistungsvereinbarung
- Fragen von den Anwesenden {es waren einige gute Fragen, finde ich)
- Was heisst sehr hohe Krankheitsausfälle?
- Bei tiefen Einkommen ist TA existentiell. Wurde der Punkt verhandelt?
- Woher kommt bisher das Geld für die Lohnaufbesserungen?
- Wie darf man sich die Verhandlungen SRA vorstellen?
- Laufen die Verhandlungen Leistungsvereinbarung HW weiter?
Die Antworten nachfolgend. Ohne Gewähr, ob ich alles richtig interpretiert habe.
Liebe Gruess und en schöne Obe, Til
1
Stefan Schütz: Deutlich höhere Krankheitsquote heisst 12% andere haben 6%. Von extern untersuchen lassen, die grossen städtischen Organisationen sind zwischen 8% und 9% Was ist eine realistische Krankheitsquote. Produktivität ist auch der Preis dafür. Die Analyse hat geholfen, hier den Knopf etwas zu lösen. Kanton akzeptiert Finanzbedarf. Argumentation ASPF reicht allein nicht, jetzt gibt es den BDO-Bericht. Spitex hat Prämien erhöht. Andere Organisationen haben ähnliche Schieflage. Die Polizei, da kann man sagen ist in Schieflage. Es wird ein Gesamptpäcklein verhandelt. Vereinbarungen sind noch nicht unterschrieben.
2
Stefan Schütz: Schaut man zurück auf Vorjahre, die Stufen-Anstieg und Teuerungsausgleich war bisher gewährt. Jetzt ist der Spielraum nicht da, ohne zusätzliche Mittel keine Teuerungsausgleich mehr möglich. Die kleinsten Einkommen sind schwierig, vor allem wenn man in einer präkeren Situation ist. Auf der anderen Seite kann die Stiftung auf Dauer nicht mehr ausgeben als einnehmen. Wir hoffen, es kommt deswegen nicht zu weiteren Kündigungen. Bei SPITEX BASEL muss beim Lohn das Gesamtpäckchen gesehen werden BVG, Coordinationsabzug, da gibt SPITEX BASEL immer etwas dazu.
Wüst: An den Sitzungen ist es das Thema, SPITEX BASEL gibt, was sie kann.
3
Schütz: In den letzten 2 Jahren sind diese Lohnaufbesserungen aus den Reserven genommen werden, es wurde das Lohnsystem vom Kanton übernommen. Dabei schenkt der Stufenanstieg bei tiefen Erfahrungsstufen mehr ein.
4
Petra Wüst: Siehe Stefans Augenringe.
Schütz: Aus 4 wurden 12 Verhandlungsrunden. Da braucht es Arbeitsteilung, darum ist Petra Wüst da. SPITEX BASEL möchte früher fertig sein mit Verhandeln, damit im Dezember nicht erst klar ist, was im Januar gilt.
5
Die Verhandlungen HW sind abgeschlossen von Regierung und Verwaltung. Die Gesetzgebung ist entscheidend. Vorgeschichte: Kanton hätte freiwillig für Hauswirtschaft ~3 Mio. bezahlt. Die Verwaltung, welche das Gesetzt ausführt sagt, es gelte jetzt die BVG Regel.
Jetzt laufen auf Bundesebene Initiativen betreffend Finanzierung Betreuung über Ergänzungsleistungen. Das wird auch auf Basel Einfluss haben. SPITEX BASEL hat viel Energie eingesetzt, Modell Basel Schweiz wurde abgelehnt. Anzug sind in der Mühle. Wenn es zum Abschluss kommt wissen wir nicht. Der SRA will nicht unbedingt im Parlament Einfluss nehmen.
[Fussnoten zu 5] Interpellation Nr. 96 Stephan Mumenthaler betreffend Leistungsauftrag für ambulante Pflege- und Hauswirtschaftsleistungen. Mehr lesen: https://grosserrat.bs.ch/ratsbetrieb/geschaefte/200108707
Motion Stephan Mumenthaler und Konsorten betreffend Verzicht auf Leistungsauftrag Hauswirtschaft an nur einen privaten Anbieter. Mehr lesen: https://grosserrat.bs.ch/ratsbetrieb/geschaefte/200110166
Anzug Sarah Wyss und Georg Mattmüller betreffend ambulante (hauswirtschaftliche) Dienstleistungen bedarfsgerecht und qualitativ hochstehend sicherstellen. Mehr lesen: https://grosserrat.bs.ch/ratsbetrieb/geschaefte/200110538 [Ende Fussnoten]
02.09.2024 13.15 Uhr Hirzbrunnen/Wettstein
03.09.2024 13.15 Uhr Geschäftsstelle
04.09.2024 13.15 Uhr Kleinhüningen/Matthäus
05.09.2024 13.15 Uhr Kleinhüningen/Matthäus
10.09.2024 13.15 Uhr Iselin/St. Johann
10.09.2024 16.15 Uhr Geschäftsstelle
11.09.2024 13.15 Uhr Gundeldingen/Bruderholz
11.09.2024 16.15 Uhr Alban/Breite
13.09.2024 13.15 Uhr Alban/Breite