Während der Pandemie war der Tenor in Gesellschaft und Politik einstimmig: Pflegefachleute leisteten eine wertvolle und unverzichtbare Arbeit. In der Coronakrise haben unzählige Menschen in einer gemeinsamen Aktion der Ärzteschaft und dem Pflegepersonal mit einem Applaus gedankt. Auch wenn die Wertschätzung darüber hinaus geblieben ist, suchen Spitäler händeringend nach Pflegefachpersonen. Braucht es jetzt Sofortmassnahmen? Oder beruhigt sich die Lage wieder?
– schreibt srf.ch am 13.1.2023
One thought on “Pflegepersonal am Limit – Kommt es jetzt zum Pflexit?”
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hupo says:
[14′] Lukas Engelberger erklärt: Es entstehen Lücken, das sind punktuelle Risse. Daran arbeites die Gesundheitsdirektion. Bericht über Personalsituation zwischen 12 und 19 1/5 mehr Leute arbeiten im Gesundheitsberufen. Aber Es braucht noch mehr. [18′] Wir müssen uns an die Decke strecken mit den Mitteln, welche die Politik uns in der Gesundheitsbranche zur Verfügung stellt. […]
Wichtig ist, dass wir die Intrinsische Motivation nach aussen bringen, das ist ein wichtiges Element und wir benötigen mehr Mittel mehr Leute in den Beruf zu bringen und noch attraktivere Arbeitsbedingen z ubieten für diejenigen im Job.
[21′] Expertin Notfallpflege Claudia Soltermann erklärt dem Lukas Engelberger, Präsident Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren GDK den Tarif.
[40′] Man muss ich überlegen, wer ist für was verantwortlich. Wir dürfen nicht unterschätzen, wie vielfälltig die Gesundswesen ist. Die Finanzierung eines Spitals ist ganz anders als die Finanzierung eines Pflegheims oder von Suchtinstitutionen, wo auch Pflegene arbeiten. Darum sind dir Rollen verteilt. Kassen haben bekannte Zahlen was sie Bezahlen für bestimmte Pflegstufen und die versicherten auch und die Kantone bezahlen den Rest. Die Personaldotation liegt der Kanton in der Verantwortung.