Er war ein erfolgreicher Neurologe, bei allen beliebt. Nein sagen? Konnte er schlecht. Und so arbeitete Urs Schwarz am Unispital Zürich jahrelang, ohne einen Ferientag zu beziehen. Bis es zu spät war. Schreibt bazonline.ch am 20.2.2026
Die Ratslinke fordert, dass den Pflegenden in kantonalen Spitälern stets die Teuerung ausgeglichen wird. Auch wenn sie einen Erfolg verbuchen konnte, dürfte es das Anliegen letztlich schwer haben.
«Ein selbstbestimmtes Leben zu führen, muss auch in Lebenssituationen möglich sein, in denen Men- schen auf Unterstützung in verschiedenen Formen angewiesen sind. Typischerweise ist dies bei Alter und Behinderung, aber auch bei Unfall und Krankheit der Fall. Die Unterstützungen sind vielfältig, aber selten koordiniert. Die demografischen Anforderungen sind mit der zunehmenden und älter werdenden Bevölkerung anspruchsvoll.
Der Bundesrat hat entschieden, den neuen Verfassungsartikel Pflege in 2 Etappen umzusetzen. Im 2. Teil des neuen Bundesgesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege (BGAP) sollen zehn zentrale Bereiche zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen geregelt werden, die einheitlich für den gesamten Pflegebereich gelten sollen.
Besonders in Betrieben im Gesundheits- und Sozialwesen sind die Ausfälle auffällig. Diese geben überdurchschnittlich oft an, von längeren Absenzen wegen physischen und psychischen Erkrankungen sowie Unfällen betroffen zu sein. «Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Berufe in diesen Bereichen oft sowohl psychisch belastend als auch im Vergleich zu anderen Dienstleistungsberufen körperlich anspruchsvoller sind, beispielsweise in der Krankenpflege», heisst es in der Studie.
Verwaltungsratspräsidentin Ida Tanner von der Spitex Region Brugg AG nimmt zu Kritikpunkten Stellung. Sie sagt auch, mit welchen Partnern ihre Organisation aktuell zusammenarbeitet, um den Leistungsauftrag zu erfüllen.
Der Kanton Basel-Stadt will künftig stärker den Markt spielen lassen. Der Verein Graue Panther Nordwestschweiz kritisiert, dass so künftig viele nicht mehr zu Hause leben könnten. […]
Wegen dem tieferen BVG Koordinationsabzug werden bei den non-profit Spitex Organisationen höhere Pensionskassenbeiträge (betrifft ca 30’000 Mitarbeitende) anfallen. Die Kosten können nicht überwälzt werden, da für Pflegeleistungen ein gewinnneutraler Tarifschutz gilt. Personalkosten machen ca. 87% der gesamten Spitex-Betriebskosten aus.
Das Tessin verzeichnet bei den mittleren Prämien über alle Altersklassen mit 10,5 Prozent den höchsten Anstieg aller Kantone. Der Tessiner Gesundheitsvorsteher Raffaele De Rosa zeigt sich besorgt und spricht von einem „sehr harten Schlag“ für die Bevölkerung.
2023 wurden im Kanton Luzern 14’050 Personen von Spitex-Organisationen betreut. Im Bereich der Pflege nimmt die Zahl der Personen, die Spitex-Leistungen beziehen, seit 2011 stetig zu.
Hohe Krankheitsquote ist ein grosser Kostentreiber. Gleichzeitig kann er ein Indiz für fehlende Wertschätzung gegenüber dem Personal. Entlöhnung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Planung der Dienste und Mitwirkung sind die Hebel gegen hohe Fluktuation und Krankheit.
Im Gönhard und im Telli wurde die mobile Altersarbeit drei Jahre lang getestet. Das Projekt war erfolgreich, darum soll das Angebot nun auf die ganze Stadt ausgerollt werden. Am Schluss entscheidet aber das Stimmvolk.
Die Pflegeleistungen blieben entgegen der Prognosen der Pflegebranche im Jahr 2023 unter den Erwartungen, wie die Regierung in einer Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt.
Der Berner Regierungsrat will die geplante Ausschreibung der kantonalen Spitex-Versorgung nicht verschieben. Das geht aus einer am Dienstag publizierten Antwort auf eine Motion aus dem Grossen Rat hervor.
Die Ausschreibung wird 2025 stattfinden. Er ziehe eine Verschiebung nicht in Betracht, schrieb der Regierungsrat. Dies aufgrund der Tatsache, dass die bestehenden Leistungsverträge mit den versorgungsrelevanten Spitex-Organisationen per Ende 2025 auslaufen würden.
Manche Institutionen nähmen es mit der Datensicherheit nicht so genau, warnt die kantonale Datenschützerin. Dadurch sei ein «unkontrollierter Zugriff» auf Gesundheitsdaten möglich.
Seit 2022 werden Massnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit ergriffen. Der Massnahmen-Mix zur Verbesserung der Erträge und Reduktion von Kosten umfasst inzwischen 18 Massnahmen. Die Wir- kungsschätzung geht von Kostenreduktionen von gegen 1,5 Mio. Franken und Ertragsverbesserungen von 0,5 Mio. Franken in den Jahren 2023 und 2024 aus. Diese Wirkungen sind im Budget 2024 abgebil- det.
Herzlich willkommen beim Pflegewegweiser und vielen Dank, dass Sie unseren Lohnrechner genutzt haben. Sie haben die Möglichkeit, unter dem folgenden Link ein erstes telefonisches Beratungsgespräch mit unserem Team zu buchen und Ihr Ergebnis zu besprechen: Termin mit dem Pflegewegweiser vereinbaren.
Die Politik scheitert seit Jahren daran, das Kostenwachstum einzuschränken. Das frustriert die Bevölkerung. Trotzdem haben es radikale Lösungen schwer. Eine jedoch wird laufend populärer.
Immer mehr Pflegefachkräfte wechseln zu Zeitarbeitsfirmen. Das bekommen auch die Alters- und Pflegeheime im Oberbaselbiet zu spüren. Fünf Häuser starten nun einen eigenen Zeitarbeitspool, um Personal zu halten und neues dazuzugewinnen.
Innert acht Monaten haben zwei Spitex-Organisationen im Zurzibiet fusioniert. Im Gespräch verraten der neue Präsident und der Geschäftsleiter, welches die grössten Herausforderungen waren. […]
Seit Anfang Jahr ist die Organisation nun für ein Einzugsgebiet mit rund 20’000 Personen zuständig, konnte dank der Fusion die Psychiatriespitex der ehemaligen DKK unter ein Dach bringen und die öffentliche Spitex in der Region stabilisieren.
Kürzere Arbeitszeiten ohne Lohnreduktion: Mit dieser und weiteren Massnahmen will die Regierung verhindern, dass den Spitälern reihenweise Pflegende weglaufen.
Die Pflegefinanzierung muss neu geregelt werden, sagt Lara Rée, Geschäftsleiterin der Spitex Zürichsee. Zum Beispiel, indem Patienten stärker zur Kasse gebeten werden. Die Finanzierung stützt sich auf drei Pfeiler: die Krankenkasse, den Patienten und die Gemeinde. Der Beitrag der Kasse richtet sich nach dem gesetzlichen Leistungskatalog. Dieser umfasst die Pflege, mit einer Zusatzversicherung auch die Hauswirtschaft. Der Patient bezahlt pro Tag einen fixen Betrag. Im Kanton Zürich sind dies 7.65 Franken. Die restlichen Kosten übernimmt die Gemeinde. Das ist etwas mehr als die Hälfte.
SPITEX BASEL hat vom Kanton den Auftrag, die Spitex-Grundversorgung und Spezialdienste für die Wohnbevölkerung sicherzustellen. Aktuell spüren wir wie alle Betriebe die Auswirkungen der Pandemie und des Fachkräftemangels. Der Kanton hat im Rahmen der noch laufenden Verhandlungen zur Erneuerung der Leistungsvereinbarung festgehalten, dass auch aus seiner Sicht die Tarife (Restfinanzierung) erhöht werden sollen, aber nicht in der von SPITEX BASEL geforderten Höhe. Dies aufgrund übergeordneter Prioritäten der Regierung, die jeweils abwägen muss, wo und in welchem Umfang Steuermittel eingesetzt werden sollen.
Fünf Mitarbeitende von Mitgliedern von Spitex Schweiz berichten, wie ihr Arbeitgeber dazu beiträgt, dass sie ihre Arbeit mit anderen Lebensbereichen vereinbaren können – insbesondere mit der Familie, aber auch mit Zweitberufen, Hobbys und Weiterbildungen. Die schwangere Marlene Nyffenegger wurde von der Spitex Region Müllheim, hier Geschäftsführer Michael Kunz, angestellt. Bild: zvg
Die «Generation Z» sei faul, lautet eines von vielen Vorurteilen über die jungen Arbeitnehmenden von heute. Die HF-Studierende Angela Schütz (22) und die FaGe Pascale Baumgartner (24) von der Spitex Aare SO gehen auf solche Behauptungen ein. Pascale Baumgartner (links) und Angela Schütz gehören zur «Generation Z» – und zur Spitex Aare; hier in deren Einzugsgebiet mit Blick auf den Jura. Foto: Kathrin Morf
Die «Work-Life-Balance» / «Life-Domain-Balance» ist in aller Munde. Auch Spitex-Mitarbeitende wollen ihre Arbeit gut mit anderen Lebensbereichen vereinbaren können. «Beruf und Privat im Einklang» heisst darum das Fokusthema von Ausgabe 6/2023 des «Spitex Magazin». Im Einführungstext wird aufgezeigt, wie Spitex-Organisationen mit einem guten betrieblichen Gesundheitsmanagement dafür sorgen können, dass ihre Mitarbeitenden «in der Balance» sind. Genauer betrachtet werden daraufhin drei Themen: flexible Arbeitsmodelle, Teilzeit und Resilienz.
Gute Deutschkenntnisse als einzige Voraussetzung, um ältere Menschen zu betreuen: So wirbt «Home Instead» um Arbeitnehmer aus der Ukraine. Doch die Ausschreibung bringt kaum Resonanz.